Robin Horvath auf der European Long Drive Tour

Die dritte Station der European Long Drive Tour war in der Nähe von Stockholm im Golfklubb Täby.

Als Führender der Europarangliste nach dem Sieg in Frankreich und dem dritten Platz in Belgien, lag eine gewisse Anspannung auf Robin Horvath.

Dieser Anspannung ist es vielleicht auch geschuldet, dass der Lieblingsschläger am letzten Trainingstag im GCBL einen Riss auf der Schlagfläche bekam. Somit war klar, der Schläger, der mit für die 399 Yards in Frankreich verantwortlich war, schafft es nicht ins Gepäck nach Schweden.

Apropos Gepäck. Jeder kennt es: sich am Flughafen von seinem Golfgepäck zu trennen, ist eine heikle Sache. Robin war voller Zuversicht, als er seine „Babys“ abgab. Es lief auch alles glatt – bis zur Sicherheitskontrolle. Diese wollte ihn nicht zum Gate lassen. Der Grund, er war einen Tag zu früh am Flughafen.

Nachdem Robin es dann am Folgetag durch die Sicherheitskontrolle geschafft hatte, und in Täby ankam, konnte es mit dem Training losgehen.

Der Veranstalter und die über 40 Teilnehmer erhofften sich richtig weite Längen, da der Platz abschüssig ist und die Bälle, wenn es trocken ist, gut ausrollen können. Zudem waren diesmal auch Spieler aus der World Long Drive Series dabei. Die Konkurrenz sollte nicht unterschätz werden. Der Wetter-Gott war jedoch nicht hold und es regnete die Tage vor dem Training. Der Platz war nass und es stand teilweise das Wasser. Zum Glück schien die Sonne und der nasse Platz hatte eine Chance zu trocken.

In der Vorrunde hatte Robin mit 361 Yards schon mächtig was vorgelegt, sein Freund und Trainingspartner Martin Borgmeier (363 Yards) und der Schotte James Tait (362 Yards) konnten ihn aber noch überbieten.

Beim Einzug ins Viertelfinale wurde es dann spannend. Sollten sich Robin und Martin wieder im Halbfinale begegnen? Leider kam es nicht dazu, denn Robin unterlag mit 349,3 Yard seinem direkten Kontrahenten CJ Helstrom mit 359,9 Yards.

Martin Borgmeier schaffte zwar den Einzug ins Finale, unterlag aber dem Schweden Emil Rosberg mit knappen 3 Yards.

Durch das Ausscheiden nach dem Viertelfinale ist Robin nun auf Platz zwei der Europaliste gerutscht.
Am 2. und 3. Juni geht es dann nach Sankt Petersburg. Wir drücken Robin dafür schon jetzt ganz fest die Daumen! Bis dahin ist der Lieblingsschläger, dank Gerald Friz, auch wieder im Einsatz.

Wer mehr über Long Drive wissen möchte, erfährt alles auf europeanlongdrivers.com und wer sozusagen live dabei sein will, kann die Turniere auf Facebook (Longs Drivers European Tour) oder Instagram (ldeurotour) verfolgen.