5. Spieltag GC Obere Alb (05.09.19)

Herren AK 65

In unserer Region ist der GC Obere Alb etwas weniger bekannt, liegt doch die 27-Loch Golfanlage nahe an der Schweizer Grenze, nur wenige Kilometer von Schaffhausen entfernt. Man benötigt gut zwei Stunden Autofahrt von Leonberg, um den herrlichen Platz mit seinen langen Fairways, 58 Bunkern und drei Wasserhindernissen auf einem Hochplateau im Südschwarzwald, zu erreichen. Die Golfanlage ist nur leicht hügelig – was man nicht vermutet – ohne nennenswerte Höhenunterschiede. Wir sind einen Tag vor unserem Ligaspiel angereist und haben Dank Helmut Schuy eine vorzügliche Übernachtung mit Verköstigung im Hotel Saigerhöh am Titisee erlebt. Wo sollte man die Seele des Schwarzwaldes besser finden, wenn nicht hier in 1000 m Höhenlage, steht im Hotelprospekt. Noch nicht im offiziellen Spieldress bestreiten wir am ersten Tag die Proberunde (siehe Foto oben). Es herrscht klares sommerliches Wetter. Wir testen die verschieden Schlägerlängen aus und das hauptsächlich an den Par-3 Löchern. Die Faiways sind hervorragenden gepflegt, nur die Greens kommen uns etwas langsam vor. Wir sind guten Mutes für den nächsten Ligaspieltag. Was für ein Unterschied am nächsten Tag; es herrscht trübes nebliges Wetter bei Temperaturen um die 6-7 Grad. Ein Pullover reicht nicht aus, um den Körper warm zu halten. Unsere drei Caddies (Martha, Charly und Rudi) ziehen noch zusätzliche Winterjacken an. Um 11:00 Uhr ist Abschlag und man beobachtet manchen Drive von Tee 1, der links oder rechts in den Hecken landet. Die raue Obere Alb fordert von allen Spielern höchste Konzentration und Spielkönnen. Die Bahnen werden bei diesem Nebel und Kälte fühlbar länger und enger. Gott sei Dank, die Grüns sind bestens gemäht und nicht mehr so langsam wie am Vortag. Unser Manfred Hering meistert die widrigen Umstände am besten mit 90 Punkten über Par, gefolgt von Jens Orbanke (91), Volker Herrmann (93), Helmut Schuy (95), Heinz Morlok (95) und Werner Schumann (95).

Insgesamt erreichen wir 109 Punkte, welches unser zweitbestes Ergebnis ist, über die Saison gesehen. Über alle fünf Ligaspiele halten wir mit 560 Punkten den vierten Platz. Der GC Obere Alb steigt ab, und der GC Tuniberg ist Aufstiegskandidat. Für die neue Saison 2020 gilt die Wettkampfstärke noch zu verbessern, und das vor allem über das kurze Spiel. Wie sagte schon die Golflegende Jack Niklas: „Nirgendwo kann man die Punkte leichter verlieren als auf dem Grün!“

 

 

4. Spieltag GC Bad Liebenzell (25.07.2019)

Golf macht noch mehr Spaß, wenn das Wetter dazu paßt. Wir werden den Verdacht nicht los, dass wir den Wettergott kräftig verärgert haben, denn am ersten Ligaspieltag im Mai hat es geregnet mit heftigem Wind, danach Dauernieselregen in Tuniberg, in Baden Hills neuer Landeshitzerekord und im jetzigen Heimspiel neuer Hitzerekord in Deutschland. Diese Wetterkapriolen gab es immer an unseren Spieltagen an einem Donnerstag. Seltsam!

Wir hatten uns für das Heimspiel viel vorgenommen. Unsere Greenkeeper hatten den Platz für das Heimspiel vorbildlich hergerichtet. Die Grüns waren - wie gewünscht - pfeilschnell. Unser Team hatte noch einen Schnellkurs in Spielpsycholgie und Platzmangement bei Rainer Mund absolviert. Dies alles hatte sich auf das Teamergebnis ausgewirkt, denn im Ergebnis (+91,5) haben wir unseren besten Score erzielt, über alle 4 letzten Ligaspiele betrachtet. Mit dieser Leistung haben wir den 2. Platz als Tagesergebnis erzielt. Insgesamt liegen wir auf Platz vier vor dem GC Obere Alb. Unser bester Spieler war Helmut Schuy (85) gefolgt von Heinz Morlok (89, Nettosieger), Jens Orbanke (90), Volker Herrmann (93) und Rudi Wälde (93). Wir bedanken uns recht herzlich bei Dr. Albrecht Buntz für die Mithilfe und bei Werner Schumann für seinen "Pistendienst mit Drinkservice" und bei Martha Schuy und Ewald Karle für die Betreuungen als Caddies.  Wie sagte einmal ein kluger Golfer: „Golf ist 90 Prozent Inspiration und 10 Prozent Transpiration.“. An unserem Spieltag, ich bin mir sicher, war es anders herum.

 

 

3. Spieltag GC Baden Hills (27.06.2019)

Der Golf und Curling Club Baden Hills liegt in einer klimabegünstigten Oberrheinebene in der Nähe von Baden Baden, das eine ganzjährige Bespielbarkeit der Grüns erlaubt. Das Panorama mit Rhein und Hochschwarzwald ist einmalig. Die gepflegten dunkelgrünen flachen Fairways strahlen eine trügerische "Leichtigkeit" aus. Wechselnde Enge und Abbiegungen der Fairways mit Wasserhindernissen erfordern höchste Konzentration mit einer guten Schlägerwahl. Dazu kommt rauher Wind oft aus nordwestlicher Richtung, der das Spiel schwer macht. Es windet zu 70 Prozent im Jahr sagte uns der Marshall. Ist man anfällig für Fluglärm sind die Start- und Landegeräusche des nur 500 Meter angrenzenden Airparks eine besondere Belastung. 

Zur Vorbereitung des Ligaspiels haben wir zwei Proberunden absolviert, um das Platzmanagement einzuüben. Am Spieltag herrschte praller Sonnenschein mit Temperaturen bis 36 Grad. Wer an einem solchen Tag am meisten trinkt, gewinnt, gab uns unser Pro noch als Ratschlag auf den Weg. Mit über 3 Leiter Wasservorrat für jeden von uns begann die Hitzeschlacht. Unsere Mitwettbewerber haben bestimmt dies auch gewusst und noch mehr Wasser mitgenommen. Durch ein unglückliches Missgeschick wurde Helmut Schuy (90) nachträglich disqualifiziert. Fazit: wenn  ein Ball gedropt ist, ist er im Spiel. Heinz Morlok hatte einen guten Tag und wurde mit 91 unser bester Spieler, gefolgt von Jens Orbanke (94), Volker Herrmann (95), Rudi Wälde (95) und Werner Schumann (97). In der Gesamtwertung bleiben wir an vierter Stelle. Unsere Konzentration liegt jetzt auf dem Training und der Vorbereitung für das Heimspiel gegen Ende Juli. Wie sagte schon Ben Hogan: Der nächste Schlag ist der wichtigste.

 

 

 

2. Spieltag GC Tuniberg (06.06.2019)

 8501104 2

Einen spektakulären Empfang bereiteten uns die zwei Störche zur Proberunde am Tag vor dem Ligaspiel bei sonnigstem Wetter und 31 Grad. Wir hofften auf das gute Omen des Adebar, sagt man ihm doch Glücksbringereigenschaften zu. Was für ein Unterschied zum offiziellen Spieltag. Bei regnerischem Wetter und 13 Grad war kein Storch mehr zu sehen. Ein extra Pulli und eine wasserdichte Regenjacke waren gefragt. Die erste Startzeit um 10:30 gab uns genügend Zeit zum "Auspacken" Nach getaner Einspielarbeit mit langen und kurzen Schlägen ging es dann los im Regenmist. Links und rechts hohes Rough, wozu braucht man denn so hohes Gras? Die Fairways und die Grüns waren top gepflegt. Man wurde belohnt, wenn der Ball mitten auf der Bahn lag, aber wehe der Ball rollte in den ersten oder zweiten Cut. Schon das Auffinden war oft schwierig. Sprang der Ball in das Rough waren Distanz und Ball verloren, schlimmer als Wasser. Bei der Siegerehrung hat man uns bestätigt, das hohe dichte Gras ist das Markenzeichen für Tuniberg und wird erst nach den Wettbewerbsspielen im Herbst abgemäht - ein echter Heimvorteil-.

Wir haben uns gut vorbereitet und viel trainiert und konnten mit dem Gesamtergebnis von 112 Punkten nicht zufrieden sein. In der Gesamtwertung liegen wir weiterhin auf dem vierten Platz. Unser bester Spieler war Jens Orbanke (90), gefolgt von Albrecht Buntz (91), Helmut Schuy (92), Rudi Wälde (96) und Volker Hermann (100).  Wir bedanken uns bei Albrecht für die tatkräftige Unterstützung und bei Martha Schuy für ihren Caddie-Einsatz. 

 

1. Spieltag GC Badenweiler (09.05.2019)

 

Der Golfclub Badenweiler befindet sich mitten in einem herrlichen Naturschutzgebiet auf einer Insel zwischen Rhein und Rheinseitenkanal bei Chalampé in Frankreich. Nur unweit von Freiburg wurde der Club 1969 gegründet, und zählt mittlerweile zu den schönsten Plätzen im Elsass. Seine Mitglieder setzen sich aus Franzosen, Schweizern und Deutschen zusammen, und man kann mit Recht von einem europäischen Golfclub sprechen. Von einigen Fairways bietet sich ein herrlicher Ausblick auf den Schwarzwald und die Vorgesen. Beim Betreten der Anlage fallen die alten Baumbestände auf. Die langen und engen Bahnen fordern ständige Konzentration und eine präzise Spielweise.

Unser Spieltag war von extremen Wetterbedingungen mit niederen Temperaturen, Regen und starkem Wind geprägt. Viele der Par 4 und 5 Löcher waren auch deshalb „in Regulation“ nicht erreichbar, somit wurde der dritte oder vierte Schlag der Schlüsselschlag für passablen Erfolg. Für viele von uns war auch das Putten auf schnellen ondulierten Grüns eine besondere Herausforderung. Die Puts auf den Grüns rollen ganz anders, als die auf den Übungsgrüns, war zu hören. Eigentlich sollte dies für einen erfahrenen Golfer keine besondere Schwierigkeit darstellen; und doch zerrte manch Drei-Put an den Nerven und belastete den nächsten Abschlag. Unser Endergebnis mit 128 über Par war eine Enttäuschung, hatten wir doch in den letzte zwei Jahren mehrfach zwischen 80 und 90 über Par gespielt. In der Gesamtwertung liegen wir auf dem 4. Platz. Unser bester Spieler war Helmut Schuy (93) gefolgt von Volker Herrmann (97), Heinz Morlok (97) Rudi Wälde (97) und Charly Schaupp (103). Unser momentanes Potential haben wir nicht genutzt. Es fehlt noch an Wettkampfstärke. Diese gilt es bis zum nächsten Ligaspiel in Tuniberg am 6.6.19 zu festigen. Herzlichen Dank an Martha Schuy für ihre Caddie-Unterstützung. 

 

Rückblick 2018

Seit drei Jahren spielen wir fast unverändert in der 2. Liga. Unsere Mitwettberber kamen 2018 alle aus dem nahen Umfeld wie Nippenburg, Johannesthal, Pforzheim und Liebenstein. Bei unserem ersten Spiel, einem Heimspiel im Mai waren wir etwas unkonzentriert und nutzten unseren Heimvorteil zu wenig. Diese leicht verschenkten Punkte belasteten unsere Auswärtsspiele bis zum letzten Spieltag in Liebenstein. Trotz beinharter Fairways und „Knallen“ und „Zirpen“ in den nahe gelegenen Rebanlagen spielte unser Jens Orbanke in Liebenstein zur Höchstform auf (Tagesnettosieger) und sicherte so unsere vierte Position in der Gruppe. 

Ausblick 2019

Wichtigstes Ziel für 2019 ist der Klassenerhalt mit unseren besten Spielern. Dabei ist der Spielspass und der Teamspirit dem gleichzusetzen. Wir trainieren seit Anfang November gemeinsam Indoor bei Gerald Fritz, um unseren Schwung weiter zu festigen. Wenn das Wetter es zulässt golfen wir bereits auf dem Rasen im Freien. Für Ende März ist ein Kurzspiel-Training über 6 Wochen mit Rainer Mund eingeplant. Unsere Mitwettbewerber Badenweiler, Tuniberg, Baden Hills und Obere Alb liegen alle im Südwesten vom „Ländle“. Wir planen mit langen Anfahrtswegen und Übernachtungen vor Ort. Drei dieser Plätze sind uns weniger bekannt, deshalb ist Mitte April ein Trainingslager bei diesen Clubs vorgesehen. Unsere Konzentration liegt auf einer guten Vorbereitung zum ersten Spiel in Badenweiler. Bei diesem, auf einer Insel im Rhein gelegenen Club zählt gutes Platzmanagement. Viele der Par 4 Löcher sind mit zwei Schlägen nicht zu erreichen, deshalb ist dort ein erfolgreiches kurzes Spiel der Garant für einen guten Score. Wie sagte einmal ein berühmter Golf-Profi: „ Keiner hat ums Grün herum mehr Glück, als jemand der viel übt.“

 

Ansprechpartner

Kapitän

Rudi Wälde