Das Wetter war perfekt, gemütliche 26 Grad, kein Wind und perfekte Fairways. Wir kennen den GC Niederreutin über die Jahre schon recht gut, und doch sind einige Löcher immer noch eine Herrausforderung. Ich denke da an die Drei oder an die Acht auf dem B-Kurs. Kurze Par-Dreilöcher, knappe 150 m, aber über Wasser. Wenn man nicht gerade aus Florida kommt - da sind Wasserlöcher ganz normal - sind diese zwei eine Herausforderung für ein Zählspiel. Manch einer hatte aber auch Probleme bei den langen Par 4 oder Par 5 mit guten Schlägen auf das Grün zu kommen. Die Schlüssel-Schläge waren die Drives und die 2. Transportschläge. Sie mussten lang und präzise sein. Die Grüns waren fair gesteckt, aber für uns zu langsam. Am besten zurecht kam unser Mitwettbewerber aus Schönbuch. Mit insgesamt 73 (über Par) erspielten sie ihr bestes Resultat über die letzten vier Spieltage. Unserem Helmut Schuy verdanken wir es, dass wir in der Gesamtwertung den 2. Platz belegen. Mit einer 81 (das sind 8 über Par) erhielt er als bester Brutto- und Netto-Sieger einen kleinen Preis und eine Verbesserung seines HC um 2 Zehntel. Zum guten Gesamtergebnis haben Jens, Volker und Heinz mitgewirkt. Unserem Captain fehlte an diesem Tag das notwendige Glück, er blieb an manchem Bunker und auch am Wasser hängen. Noch mehr Pech hatte Reinhold, ihm verrutschte das Ergebnis total. Wir bereiten uns jetzt für das letzte Spiel im Schönbuch vor. Da gibt es keine Ausreden, diesen Platz kennen wir wie unsere Hosentasche. Oder?

 

Schon beim ersten Abschlag um 10:00 Uhr konnte man erahnen, daß es ein sehr heißer Junitag wird. Das Management des GC Solitude hatte gut vorgesorgt. Es gab kühle Getränke vor dem Abschlag und nach dem 9. Loch. Zwischendurch wurden wir mit kalten nassen Tüchern versorgt. Ein herzliches Dankeschön an die Clubleitung. Einen solchen Champion-Platz zu bespielen hat seinen eigenen Reiz. Die langen Fairways mit seinen ondulierten Grüns sind eine stetige Herausforderung. Eine etwas langsame Rollgeschwindigkeit auf den Grüns forderte unsere volle Konzentration. Richtung und Geschwindigkeit mussten absolut zusammenpassen. Blieb doch so manch guter Put auf der Linie kurz vor dem Loch liegen. Die Löcher 4 und 16 benötigten eine besondere Aufmerksamkeit. Bei Loch 4 war der Schlüsselschlag der Abschlag - ein Holz 3 oder für sehr Mutige der Driver -. Bei der 16 galt es den zweiten Schlag – eventuell ein Eisen 6 – vor das Loch zu legen, sonst drohte ein Drei-Put.

Augenscheinlich hatte unser Helmut Schuy mit solchen Widrigkeiten kein Problem. Mit 80 Bruttopunkten war er Tagesbeste und unterspielte sein Handycap gleich um 6 Zehntel auf 8,9. Herzliche Gratulation! Die Spielergebnisse von Volker Hermann (88), Reinhold Hirning (90) und Rudi Wälde (89) trugen mit zum sehr guten Tagesergebnis eines zweiten Platzes bei. Summiert über alle drei Ligaspiele liegen wir an Platz eins. Nun gilt es, das positive Momentum auf die nächsten zwei Ligaspiele im Juli zu übertragen.

Man kennt den Platz mit seinen Tücken, die Grüns mit seinen Brakes, die Bunker, die zu vermeiden sind. Alles scheint zu Hause etwas leichter zu sein. Und doch ist der Druck (wo spürt man den?) etwas höher, als Auswärts. Es gibt keine Ausreden. Hier trifft der Golfschläger auf bekanntes Terrain. Um so überraschender ist es, wenn ein Mitwettbewerber um drei Punkte besser abschneidet als wir. Augenscheinlich kommt das Team vom Golfclub Schönbuch mit unserer Anlage bestens zu recht. Nun gut, insgesamt haben wir uns in der Gesamtwertung an die 1. Position gespielt. Bei bestem Wetter gelang es Helmut Schuy, Reinhold Hirning und Rudi Wälde auf HC-Niveau zu spielen und so gute Punkte zu sammeln. Seinen ersten Einsatz bestritt  unser Charley Schaupp. Trotz längjähriger Turniererfahrung ist ein Ligaspiel gegen zwei ernste Mitstreiter im Flight eine stressige Angelegenheit. Er hatte sich am Ende der Rund so ausgedrückt: "Ich bin meinem Score immer hinterher gerannt." Den Score klein zu halten ist einfacher gesagt als getan. Oft braucht man dazu auch etwas Glück. Ein oder höchstens zwei gute Puts und der nächste Abschlag bereitet einem keinen zusätzlichen Druck. Leider hat es unserem Jens Orbanke an diesem Tag - trotz Caddy und bester Vorbereitung - an diesem Quäntchen Glück beim Putten gefehlt. Es sind noch drei Wochen bis zum nächsten Spiel im GC Solitude. Also, noch genügend Zeit, das Glück beim Putten und Chippen zu üben. DSC1542 DSC1547 DSC1541

Nach einer langen Winterpause liegt über dem ersten Ligaspiel immer eine besondere Spannung. Wie stabil ist der Schwung? Wie komme ich mit den schnellen Grüns zurecht und habe ich mein Gefühl für den richtigen Pitch- und Chipschlag auch nicht verlernt?

Solche Gedanken haben uns bei dem ersten Ligaspiel im GC Neckartal beschäftigt. Geholfen haben uns einige Proberunden im April. Als jedoch am Morgen vor dem Start im Neckartal dunkle Wolken aufzogen, dachten wir: das Spiel im Regen haben wir doch genügend in unserer Trainingswoche in Bad Griesbach geübt. Die bedrohlichen Wolken waren jedoch schnell verzogen und wir hatten trockenes und sonniges Wetter für die restlichen fünf Stunden. Der GC Neckartal ist bekannt für seine langen Fairways. Die meisten  Par-4-Löcher sind mit zwei Schlägen nicht zu erreichen. Der Schlüsselschlag ist ein Pitch oder in günstigen Fällen ein gekonnter Chip. War man glücklich auf dem Grün, waren die pfeilschnellen ondulierten Oberflächen eine teuflische Herausforderung. Nicht selten mit dem Resultat eines 3-Puts. Offensichtlich hatten Helmut Schuy (88) und Volker Hermann (89) das beste Gefühl in ihren Händen. Berücksicht man das beste Ergebnis, eine 86 eines Spielers aus dem GC Neckartal, waren die Beiden ganz vorne dabei. Überrascht hat uns Niederreutin, die 2 Punkte besser spielten als Neckartal. Mit dem dritten Platz sind wir zufrieden. Vor dem Spiel ist nach dem Spiel; wir konzentrieren uns auf das Heimspiel am kommenden 1. Juni. 

AK 65 Herren

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Kapitän

Rudi Wälde