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Erfreulich viele Freundschaftsspiele verbinden uns mit dem Golfclub Schloß Liebenstein. Der Club liegt 300 Meter tiefer und ist von uns ein gern besuchter Platz, wenn bei uns die Grüns noch von einer dünnen Schneeschicht überzogen sind. Wir kennen die Herausforderung der Fairways vor allem auf den roten Bahnen. Unserem Spieltag gingen zwei Proberunden voraus, um die Tücken des Terrains wieder in Erinnerung zu rufen. Doch jeder Spieltag ist anders. Gestartet wurde auf dem Roten Kurs und dann ging es auf den etwas leichteren von Gelb. Die ersten zwei Bahnen von Rot waren für die Spieler - für die Heimischen, wie für die Gäste - eine besondere Herausforderung. Bei strohtrockenen und schrägen Fairways führte auch ein präzis geschlagener Ball oft zu einem Verlust. Die engen Fairways von 4, 5 und 6 mit Bachläufen, Hecken und Biotope verlangten hohe Konzentration. War man geräuschempfindlich so waren das „Knallen“ und „Zirpen“ von den Rebenanlagen in der Nachbarschaft noch eine besondere Belastung. Hatte man dann noch Pech und der Ball lag auf einer der vielen blanken Stellen, war man nach dem 9. Loch etwas gestresst. Der Gelbe Kurs war dagegen schiere Freude. Mehr grünes Gras und keine Lärmbelästigung brachten den Golfern auf den letzten Neun bessere Ergebnisse. Die Konditionen der Platzanlage waren für alle Spieler gleich, man konnte nur nicht all zu gute Ergebnisse erwarten.

Für uns war das Ziel, die Position vier zu halten und nicht abzusteigen. Mit 97,5 Punkten über Par wurden wir Tageszweitbester, und haben damit voll unser Ziel erreicht. Unser bester Spieler war Jens Orbanke mit 87 drittbester Bruttospieler und Tages-Nettosieger. Es folgten Helmut Schuy (92), Heiner Weiss (95), Volker Herrmann (95) und Heinz Morlok (96). Unser Kapitän Rudi Wälde kam nicht in die Wertung. Über den Nettosieg von Jens Orbanke haben wir uns besonders gefreut. Herzliche Gratulation! Seine konzentrierte Trainingsvorbereitung war vorbildlich. Ein herzliches Dankeschön gilt unserem Caddy Martha Schuy, sie war an allen fünf Ligaspielen mit Tatkraft dabei. 

Ein Dankeschön gilt auch dem Team AK 65 vom Golfclub Schloß Liebenstein für das abschließende Buffet mit Freibier. 

Der Golfclub Pforzheim ist für uns ein sehr bekanntes Terrain. Er liegt am Rande des Naturparks Stromberg und innerhalb eines Landschaftsschutzgebietes zwischen Pforzheim und Bretten. Es ist ein Platz mit hohem Anspruch, und dies besonders im Sommer bei trockenen Fairways und Wind aus westlicher Richtung. Sieben malerische Teiche, verschiedene Bachläufe und Heckenreihen verlangen Konzentration und präzise Eisenschläge. Das Rating liegt gleich auf mit unserem Heimatclub und doch empfinden die meisten in unserem Team den Platz mit seinen Par 73 anspruchsvoller und schwerer.

Der Spieltag war ein Pechtag. Ausrutscher passieren, auch wenn das extrem heiße Sommerwetter mit über 33 Grad bei fast baumlosen Fairways sicher ein Hauptgrund für das schwache Ergebnis war. Wir hatten uns mit zwei Proberunden gut vorbereitet. Die Platzverhältnisse waren uns wohl bekannt. Mit 106 über Par waren wir mit diesem Tagesergebnis Letzter. In der Gesamtwertung über 4 Ligaspieltage stehen wir auf dem 4. Platz. Unser bester Spieler war Helmut Schuy (88), gefolgt von Rudi Wälde (91), Volker Hermann (94), Jens Orbanke (94) und Manfred Hering (96).

An Loch 1, Loch 9 und Loch 18 haben wir mit double und tripple Bogies über 20 Punkte liegen lassen, das hätte leicht zum zweiten Platz an diesem Tag gereicht. Unser momentanes Potential ist sehr gut. Wir müssen die Leistung nur „auf die Straße“ bringen. Für das letzte Ligaspiel am 6.9.18 in Liebenstein wird nochmals kräftig trainiert. Herzlichen Dank an unsere Caddies Martha, Ewald und Arnold.

Der Golfclub Johannesthal liegt in einer hügeligen malerischen Landschaft im Kraisgau nordwestlich von Pforzheim. In einer im Jahre 1700 erbauten Hofanlage befinden sich das Clubhaus, das Restaurant und der Pro Shop. Der Golfplatz wurde 1993 gegründet und zieht mit seinem Par 73 viele ambitionierte Golfer an. Für unseren Spieltag bescherte der Wettergott uns einen idealen Sommertag mit Temperaturen zwischen 20 und 26 Grad. Bei trockenen Fairways forderte der Platz eine präzise Spielweise, nicht nur in der genauen Richtung, sondern auch für die Schlaglängen. Ein zu lang geschlagener Ball – der durch die ausgetrockneten Bahnen enormen Roll hatte - konnte im Rough oder im Wasser landen. Dies war stets eine besondere Herausforderung wenn es bergab ging. Besondere Konzentration verlangte die Bahn 4, ein Par 3, mit 154 Meter auf ein Inselgrün. Entweder man ist auf dem Grün oder im Wasser und es drohte eine 5. Den herrlichen Weitblick bis in den Schwarzwald, den man von der Bahn 6 hat, haben wir kaum registriert. Das schwierigste Loch war die anschließende Bahn 7 mit 500 Meter bergab. Das Grün ist frontal mit einem kleinen Biotop geschützt. Ein Par zu spielen gelang nur Könnern. Zu erwähnen wären noch die Spielbahnen 9 und 18, die sich durch ein gemeinsames Grün auszeichnen. Beide Bahnen spielte man bergab, mit einem guten Platzmanagement – bis dahin konnte man die trockenen Bahnen gut einschätzen - waren durchaus gute Ergebnisse zu erwarten.

Insgesamt haben wir mit 81 über Par den dritten Platz erreicht. Dies war unser bestes Ligaspielergebnis der letzten 2 Jahre. Wir haben damit unseren 4. Platz in der Gesamtwertung gefestigt. Zum 3. Platz (Pforzheim) fehlen uns 11 Punkte. Es ist sehr schwer dies einzuholen, aber nicht unmöglich. War doch unser bester Spieler Manfred Hering (85) nur einen  Punkt hinter dem besten Spieler von Pforzheim (84).

Manfred Hering war nicht nur unser Bester, sondern holte sich auch noch den ersten Platz in der Nettowertung und erhielt dafür einen Sonderpreis (siehe Bild). Bemerkenswert solide spielten Helmut Schuy (86) und Jens Orbanke (86). Unser Kapitän (89) und Volker Hermann (90) hatten nach dem Spiel noch manche Diskussion, hätten doch beide mit etwas mehr Glück (oder Konzentration) leicht 3 bis 4 Punkte besser spielen können. Wir werden sehen, der Fokus liegt jetzt auf dem nächsten Spiel in Pforzheim.

Herzlichen Dank an Martha und Ewald für ihren Caddie-Einsatz.

 

Manfred Hering

 

Das Gelände um die historische Nippenburg wurde von Bernhard Langer 1994 zu einer modernen Golfanlage umgebaut. Schon einige Jahre  später wurden dort dreimal die German Open ausgetragen. Nach dem ersten Sieg des Schotten Colin Montgomerie wurde der Golfplatz weltbekannt. Um es kurz zu sagen, an unserem 2. Ligaspieltag wartete ein professioneller Championship Course auf uns mit all seinen Qualitäten und Herausforderungen.

Eigentlich sollte es ein ganz normaler sommerlicher Spieltag werden. Bei moderaten Temperaturen lagen jedoch enorme Gewitterspannungen in der Luft. Aus Frankreich kommend bildeten sich dunkle Wolken am Horizont und kreisten um die Nippenburg als wollte jeden Moment der Gewittersturm losbrechen. Wir hatten Glück, es blieb den ganzen Spieltag trocken, die Hochspannung durch die heranziehenden Gewitter-wolken hielt jedoch an und war eine Belastung für manchen Spieler. Aus unseren Proberunden kannten wir die Fairways recht gut. Die Tücken der Roughs, an manchen Biegungen uneinsehbare enge Bahnen, lange Par Vier Löcher und steiles bergauf und bergab Spielen war uns allen bekannt. Und doch ist ein Ligaspiel eine besondere Herausforderung. Der Platz befand sich in einem tadellosen Zustand, die Abschläge und Fahnenpositionen waren fair gesteckt. Die Greens waren frisch gemäht, aber etwas langsamer als zu Hause. Eigentlich gute Voraussetzungen für ein gutes Resultat. War es das drohende Gewitter oder die Schwierigkeiten des Platzes, nur wenige waren mit ihrem Spielresultat zufrieden. Bestes Bruttoergebnis erzielte Helmut Schuy mit 84, gefolgt von Heinz Morlok 86, Jens Orbanke 88, Volker Herrmann 91 und Heiner Weiss 94. Unser Kapitän Rudi war diesmal der „Streicher“. Unsere Gratulation gilt Heinz Morlok, der den Preis für das beste Netto-Tagesergebnis von 39 erzielte. Ihn haben die drohenden Gewitter sichtbar nichts ausgemacht.

Insgesamt haben wir mit 87 über Par den geteilten dritten Platz erreicht. Nicht gut genug. Wir rutschen mit diesem Resultat auf den 4. Gesamtplatz zurück. Unsere Mitwettbewerber sind stärker geworden. Es ist noch Zeit für uns aufzuholen. Nichts ist so vergänglich wie der (Miss)Erfolg von gestern. Herzlicher Dank gilt unseren drei Caddies: Martha Schuy, Arnold Schramm und Fred Hassler.

AK 65 Team Nippenburg 1 von 1

 

 

 

An unserem ersten Spieltag zu Hause war Regen mit heftigem Gewitter  angesagt, was so auch voll eintraf. Es donnerte, blitzte und goss, wie aus Kübeln. Schon beim Auspacken des Golfbags war so mancher durchnässt. Der Start verschob sich um eine Stunde bis der Wettercomputer keine Blitzgefahr mehr anzeigte. Eine unangenehme Überraschung, wurden wir doch Wochen vorher von sonnigem Wetter verwöhnt. Unser Platz befand sich in einem hervorragenden Zustand. Die Roughs waren gemäht und die Greens  frisch getrimmt und schnell. Etwas ersatzgeschwächt ging unser Team in die Regenschlacht. So manch gutgemeinter Abschlag fand nicht immer die Mitte des Fairways, und so mancher Annäherungsschlag mit dem Eisen rutschte einem etwas in der nassen Hand. Bei Regen sind mit diesen kleinen Unlänglichkeiten zu rechnen, aber wenn sie eintreten, ärgert es einen. Möchte doch jeder bei einem Ligaspiel sein bestes Golf abrufen.

Wir haben als Team den 2. Platz erreicht mit nur einem Punkt Differenz zum Ersten. 

Bestes Brutto-Ergebnis mit 85 erzielte unser Helmut Schuy. Bestes Netto-Ergebnis mit 37 Nettopunkte erreichte unser Heinz Morlok.  Zusammen mit Volker Hermann (88), Rudi Wälde (94) und Werner Schumann (97) haben wir 96 Punkte über Par gespielt. Für ein Heimspiel etwas zu viel. Da ist mehr (weniger) drin gewesen. Der Regen hat uns sicher etwas behindert. Die Saison steht erst am Anfang. 

Nochmals herzlichen Dank an das Team für ihren Einsatz trotz widriger Umstände.

 

 

RÜCKBLICK: Nach einer erfolgreichen Qualifikation für die 2. Liga zu Beginn 2017, war es unser Ziel, diese Klasse zu erhalten. Ein intensives Training mit Rainer Mund, speziell für das kurze Spiel, war ein Garant dafür. Bis zum vorletzten Ligaspiel waren wir an zweiter Stelle, mit nur wenigen Punkten Rückstand zum GC Schönbuch, dem Ersten in der Tabelle. Leider wurde unser letztes Liga-Spiel wegen schlechtem Wetter verschoben. Beim Ersatztermin konnten wir dann nicht mehr die volle Spielstärke auf den Rasen bringen. Der 3. Platz war nicht gefährdet. Aber es gab noch Luft nach oben.

AUSBLICK: Wenn man den Sportexperten glaubt, so ist wohl Golf einer der komplizierten Sportarten, wenn nicht eine der schwierigsten überhaupt. So ist für 2018 wieder viel gemeinsames Trainieren und Spielen angesagt. Herzlich willkommen sind unsere zwei Neuzugänge Werner Schellong und Arnold Schramm. Das Sondertraining mit Rainer Mund ist im April und Mai schon eingeplant. Unsere Gegner sind die bekannten Golfclubs Schloss Liebenstein, Johannesthal, Pforzheim und Nippenburg. Als Motto für 2018 gilt: „Every Shot Counts“!

Ansprechpartner

Kapitän

Rudi Wälde