Unser letzter Spieltag im GC Schönbuch stand unter einem besonderen Vorzeichen. Der ursprünglich angesetzte Spieltag fiel aus, zuviel Nässe auf den Spielbahnen. Es hatte mehrere Tage heftig geregnet. Der Ersatztermin war bereits verfallen. So fiel der Ersatztermin für den Ersatztermin mitten in die geplante Ferienzeit. Egal, wir dachten, den GC Schönbuch kennen wir wie unsere Hosentasche. Fehlgeleitet, der Platz war wie verändert, langes kräftiges Gras und nasser Untergrund machten unsere Schläge „kurz“. Manch gut vorbereiteter Chip blieb im dichten Gras hängen und war dann zu kurz, und manch gut gemeinter Put blieb vor dem Loch liegen. Nicht dass ich missverstanden werde, der Platz, die Grüns, die Fairways waren ausnahmslos  sehr gut gepflegt und hervorragend gemäht. Von unseren 6 Spielern schaffte es nur Helmut Schuy (86) unter die Neunzigergrenze zu kommen. Mit einem akzeptablen Tagesergebnis von 101 belegten wir insgesamt über alle fünf Ligaspiele den 3. Platz. Bei einem Schnitzel und einem Glas Bier wurde das Saisonende auf der Restaurant-Terrasse gefeiert. Dabei wurde manches Loch und manch verlorener Punkt nochmals heftig diskutiert. Hätte, hätte, Fahrradkette...

Die Saison ist zu Ende, mal sehen was das neue Jahr bringt. An alle unsere Spieler nochmals ein herzliches Dankeschön für Ihren Einsatz. 

Das Wetter war perfekt, gemütliche 26 Grad, kein Wind und perfekte Fairways. Wir kennen den GC Niederreutin über die Jahre schon recht gut, und doch sind einige Löcher immer noch eine Herrausforderung. Ich denke da an die Drei oder an die Acht auf dem B-Kurs. Kurze Par-Dreilöcher, knappe 150 m, aber über Wasser. Wenn man nicht gerade aus Florida kommt - da sind Wasserlöcher ganz normal - sind diese zwei eine Herausforderung für ein Zählspiel. Manch einer hatte aber auch Probleme bei den langen Par 4 oder Par 5 mit guten Schlägen auf das Grün zu kommen. Die Schlüssel-Schläge waren die Drives und die 2. Transportschläge. Sie mussten lang und präzise sein. Die Grüns waren fair gesteckt, aber für uns zu langsam. Am besten zurecht kam unser Mitwettbewerber aus Schönbuch. Mit insgesamt 73 (über Par) erspielten sie ihr bestes Resultat über die letzten vier Spieltage. Unserem Helmut Schuy verdanken wir es, dass wir in der Gesamtwertung den 2. Platz belegen. Mit einer 81 (das sind 8 über Par) erhielt er als bester Brutto- und Netto-Sieger einen kleinen Preis und eine Verbesserung seines HC um 2 Zehntel. Zum guten Gesamtergebnis haben Jens, Volker und Heinz mitgewirkt. Unserem Captain fehlte an diesem Tag das notwendige Glück, er blieb an manchem Bunker und auch am Wasser hängen. Noch mehr Pech hatte Reinhold, ihm verrutschte das Ergebnis total. Wir bereiten uns jetzt für das letzte Spiel im Schönbuch vor. Da gibt es keine Ausreden, diesen Platz kennen wir wie unsere Hosentasche. Oder?

 

Schon beim ersten Abschlag um 10:00 Uhr konnte man erahnen, daß es ein sehr heißer Junitag wird. Das Management des GC Solitude hatte gut vorgesorgt. Es gab kühle Getränke vor dem Abschlag und nach dem 9. Loch. Zwischendurch wurden wir mit kalten nassen Tüchern versorgt. Ein herzliches Dankeschön an die Clubleitung. Einen solchen Champion-Platz zu bespielen hat seinen eigenen Reiz. Die langen Fairways mit seinen ondulierten Grüns sind eine stetige Herausforderung. Eine etwas langsame Rollgeschwindigkeit auf den Grüns forderte unsere volle Konzentration. Richtung und Geschwindigkeit mussten absolut zusammenpassen. Blieb doch so manch guter Put auf der Linie kurz vor dem Loch liegen. Die Löcher 4 und 16 benötigten eine besondere Aufmerksamkeit. Bei Loch 4 war der Schlüsselschlag der Abschlag - ein Holz 3 oder für sehr Mutige der Driver -. Bei der 16 galt es den zweiten Schlag – eventuell ein Eisen 6 – vor das Loch zu legen, sonst drohte ein Drei-Put.

Augenscheinlich hatte unser Helmut Schuy mit solchen Widrigkeiten kein Problem. Mit 80 Bruttopunkten war er Tagesbeste und unterspielte sein Handycap gleich um 6 Zehntel auf 8,9. Herzliche Gratulation! Die Spielergebnisse von Volker Hermann (88), Reinhold Hirning (90) und Rudi Wälde (89) trugen mit zum sehr guten Tagesergebnis eines zweiten Platzes bei. Summiert über alle drei Ligaspiele liegen wir an Platz eins. Nun gilt es, das positive Momentum auf die nächsten zwei Ligaspiele im Juli zu übertragen.

Man kennt den Platz mit seinen Tücken, die Grüns mit seinen Brakes, die Bunker, die zu vermeiden sind. Alles scheint zu Hause etwas leichter zu sein. Und doch ist der Druck (wo spürt man den?) etwas höher, als Auswärts. Es gibt keine Ausreden. Hier trifft der Golfschläger auf bekanntes Terrain. Um so überraschender ist es, wenn ein Mitwettbewerber um drei Punkte besser abschneidet als wir. Augenscheinlich kommt das Team vom Golfclub Schönbuch mit unserer Anlage bestens zu recht. Nun gut, insgesamt haben wir uns in der Gesamtwertung an die 1. Position gespielt. Bei bestem Wetter gelang es Helmut Schuy, Reinhold Hirning und Rudi Wälde auf HC-Niveau zu spielen und so gute Punkte zu sammeln. Seinen ersten Einsatz bestritt  unser Charley Schaupp. Trotz längjähriger Turniererfahrung ist ein Ligaspiel gegen zwei ernste Mitstreiter im Flight eine stressige Angelegenheit. Er hatte sich am Ende der Rund so ausgedrückt: "Ich bin meinem Score immer hinterher gerannt." Den Score klein zu halten ist einfacher gesagt als getan. Oft braucht man dazu auch etwas Glück. Ein oder höchstens zwei gute Puts und der nächste Abschlag bereitet einem keinen zusätzlichen Druck. Leider hat es unserem Jens Orbanke an diesem Tag - trotz Caddy und bester Vorbereitung - an diesem Quäntchen Glück beim Putten gefehlt. Es sind noch drei Wochen bis zum nächsten Spiel im GC Solitude. Also, noch genügend Zeit, das Glück beim Putten und Chippen zu üben. DSC1542 DSC1547 DSC1541

Nach einer langen Winterpause liegt über dem ersten Ligaspiel immer eine besondere Spannung. Wie stabil ist der Schwung? Wie komme ich mit den schnellen Grüns zurecht und habe ich mein Gefühl für den richtigen Pitch- und Chipschlag auch nicht verlernt?

Solche Gedanken haben uns bei dem ersten Ligaspiel im GC Neckartal beschäftigt. Geholfen haben uns einige Proberunden im April. Als jedoch am Morgen vor dem Start im Neckartal dunkle Wolken aufzogen, dachten wir: das Spiel im Regen haben wir doch genügend in unserer Trainingswoche in Bad Griesbach geübt. Die bedrohlichen Wolken waren jedoch schnell verzogen und wir hatten trockenes und sonniges Wetter für die restlichen fünf Stunden. Der GC Neckartal ist bekannt für seine langen Fairways. Die meisten  Par-4-Löcher sind mit zwei Schlägen nicht zu erreichen. Der Schlüsselschlag ist ein Pitch oder in günstigen Fällen ein gekonnter Chip. War man glücklich auf dem Grün, waren die pfeilschnellen ondulierten Oberflächen eine teuflische Herausforderung. Nicht selten mit dem Resultat eines 3-Puts. Offensichtlich hatten Helmut Schuy (88) und Volker Hermann (89) das beste Gefühl in ihren Händen. Berücksicht man das beste Ergebnis, eine 86 eines Spielers aus dem GC Neckartal, waren die Beiden ganz vorne dabei. Überrascht hat uns Niederreutin, die 2 Punkte besser spielten als Neckartal. Mit dem dritten Platz sind wir zufrieden. Vor dem Spiel ist nach dem Spiel; wir konzentrieren uns auf das Heimspiel am kommenden 1. Juni. 

AK 65 Herren

Heiße Sommertage haben die Fairways im GC Johannesthal hart und schnell gemacht. Nicht immer rollte der Golfball auch in die gewünschte Richtung. Das sehr hügelige Gelände hat dies mitunter noch verschlechtert. Am Liga-Spieltag kam noch kräftiger Wind aus westlicher Richtung dazu. Manch einer fand dann seinen Ball schon beim ersten Abschlag auf der Nachbarbahn. Für viele bleibt die Bahn 4, ein Par 3 mit Inselgrün, sicher noch lange in Erinnerung. Ein bissiger Wind blies einem ins Gesicht und das Eisen ( 4 oder 5) musste präzise geschlagen werden. Bei der Bahn 7, das schwierigste Loch, das gleiche Spiel, 496 Meter bergab, leichtes Dogleg nach rechts dem Wind entgegen. Meisterschläge waren hier gefragt, Erfolg und Desaster lagen ganz dicht beieinander. Nun ja, die Konditionen waren für alle gleich. Unser Helmut Schuy hat das wenig gestört mit einer 86 erspielte er das dritt beste Bruttoresultat. Nur Jens Orbanke blieb mit seinen 89 noch im Achtzigerbereich. Erfreulich war, dass wir im Endergebnis gegen unseren Nachbarclub Schönbuch 6 Punkte aufholten. Ein exzellenter Rostbraten mit Spätzle zur Siegerehrung haben uns das windige Spiel vergessen lassen. Mal sehen, ob unsere Clubwirtin am Heimspiel in einer Woche das noch toppen kann.

Nach zwei Proberunden wussten wir um die Schwierigkeiten des Sinsheimer Golf Clubs. Lange Wege im hügeligen Gelände mit Schieflagen nach allen Richtungen, dazu hohes Rough auf beiden Seiten mit zum Teil nicht einsehbaren Grüns, zeichneten den schön gelegen Golfplatz aus. Zum Ligaspiel fuhren wir mit einem gemieteten Vito-Bus an. Die Stimmung konnte nicht besser sein, zumal wir Fred Hassler als Fahrer (und Caddy) gewinnen konnten. Das sonnige Wetter war auf unserer Seite. Die Fairways waren jedoch nach langem Regenwetter durchnässt und machten das Spiel kurz und schwierig. Präzise Schläge waren notwendig, am besten Ball-Boden, sonst hatte man 20 Zentimeter lange Divots. Die Grüns waren langsam und manch kurzer Put fand erst nach 2 Schlägen das Loch. Unsere Endergebnisse waren enttäuschend. Nur Helmut Schuy mit Stamm-Caddy Martha konnte mit seinen 89 den 6. Platz in der Bruttowertung erzielen. Heiner, Jens, Reinhold, Rudi und Volker mussten sich mit Ergebnissen in den Neunzigern zufrieden geben. Es hatte sich wieder gezeigt, dass Caddies (Martha, Fred und Manfred) eine große Hilfe sind. Für das kommende Heimspiel sind intensives Training im kurzen Spiel angesagt. "You win on the green", sagte Arnold Palmer schon vor vielen Jahren. 

Das Wetter spielte uns übel mit. Es goss aus allen Kübeln, und manch einer war schon nach den ersten Löchern durchnässt und griff nach dem letzten trockenen Handschuh. Und man hätte an das schottische Sprichwort denken können: "Hay, good scottish weather, the rain comes lightly from the side."

Die lachenden Gesichter im Bild täuschen über die Strapaze hinweg. Gelächelt wird, weil wir gemeinsam ein hervorragendes Ergebnis erspielt haben, mit dem 2. Platz von 6 Teams. Fünf Punkte trennen uns zur ersten AK65 Mannschaft vom GC Niederreutin. Mit 86 Schlägen erspielte Helmut Schuy das zweitbeste Brutto- und das beste Nettoergebnis. Dafür erhielt er von der Turnierleitung einen kleinen Preis. Herzliche Gratulation! Zu erwähnen sind die guten Ergebnisse von Heinz Morlok, Jens Orbanke und Heiner Weiss. Die vielen Trainingstage und das neu aufgenommene Mannschaftstraining bei Rainer Mund haben sich gelohnt.

 

Rudi Wälde

 
AK 65 Herren

 

 

 

Für die neu vom Golfverband gegründete Altersklasse haben sich spontan 13 Teammitglieder eingefunden. Es sind alles jung gebliebene Herren mit riesiger Golferfahrung, die noch Spaß am Wettkampf in der Liga haben. Alle Spieler kommen aus der AK 50/1 oder 50/2 Mannschaft, so dass wir unseren Teamsport und die damit verbundenen Aktivitäten nahtlos weitermachen können. Wichtig ist uns das Zusammenkommen , miteinander spielen und trainieren

Für den 21.3.2016 ist das erste Mannschaftstraining im Freien geplant. Als Trainingstag ist jeweils der Montagnachmittag ab 14:00 Uhr vorgesehen. Am 5.4.16 planen wir zur Teamfindung und Einstimmung auf die kommende Saison einen 3-Tagesausflug ins Rheintal (Breisgau) und in das benachbarte Elsass. Wir hoffen dabei auf trockenes und warmes Wetter.

Unsere Zielsetzung für 2016 ist ganz vorne mitzuspielen, dazu wollen wir gemeinsam trainieren und Spaß haben. „Every Shot Counts“ sagte vor kurzem ein Golfguru, in diesem Sinne packen wir’s an!

Mannschaftsmitglieder:

  • Helmut Hannak

  • Manfred Hering

  • Volker Hermann

  • Reinhold Hirning

  • Thomas Klekow

  • Heinz Morlok

  • Jens Orbanke

  • Karl-Hans Schaupp

  • Werner Schumann

  • Helmut Schuy

  • Karl-Heinz Seidel

  • Rudi Wälde

  • Heiner Weiss

ak65herren

 

 AK 65 Team 2018 1 von 1

AK 65 Herren Team 2018

Von l.n.r. Werner Schumann, Volker Hermann, Heinrich Weiss, Werner Schellong, Arnold Schramm, Manfred Hering, Helmut Hannak, Helmut Schuy, Karl-Hans Schaupp, Jens Orbanke, Rudi Wälde. Auf dem Bild fehlt Heinz Morlok

Ansprechpartner

Kapitän

Rudi Wälde