Klassenerhalt ist so gut wie geschafft.

Unseren dritten Spieltag bestritten wir auf der Anlage des Freiburger Golfclubs. Schon die Ankunft auf dem Parkplatz sorgte für einige lächelnde Gesichter: Der Heimspieltag der Freiburger Frauen, wurde parallel ausgerichtet. Das Flirtpotential war gegeben, aber keiner hatte sich wirklich getraut. Somit blieb es bei Blickkontakt aus der Ferne. Nicht ganz so verhalten war unser Golfspiel: Wir konnten unser wieder ein bisschen verbessern und erreichten den zweiten Platz (+49) hinter Scheibenhardt (+38). Somit können wir fast nicht mehr absteigen. Nach oben hinten geht auch nichts mehr, da Scheibenhardt immer sehr stark aufspielt. Glückwunsch zum dritten Spieltagessieg! Die Luft ist also ein bisschen raus und die Lage wieder relativ entspannt. Trotzdem sollte weiterhin fleißig trainiert werden, um die Fortschritte zu erhalten bzw. weiter voran zu bringen.

Hervorzuheben sind die Resultate von Robin (+3), Micha (+5), Tobi (+6) und Timo (+8), der nach den ersten Löchern schon 8 über lag, dieses Ergebnis aber mit einer starken kämpferischen Leistung ins Ziel rettete.

Ein herzlicher Dank geht speziell an Dirk und Lukas Halfar, die am Turniertag morgens noch schnell nach Freiburg gedüst sind und uns unterstützt haben. Dabei kamen sie in derselben Nacht erst aus dem Urlaub zurück.

Mit sportlichen Grüßen Robin Horvath

Ein Schritt nach vorne!

Mit einer verbesserten Leistung belegten wir im Golfclub Markgräflerland Kandern unglücklich den dritten Platz (+48). Den ersten Platz sicherte sich erneut Scheibenhardt mit großem Vorsprung (+27), gefolgt von Schönbuch mit einer Teamleistung von 46 über Par. Insgesamt also ein undankbarer dritter Platz, dennoch war die Stimmung rundum positiv. Es wurde teilweiße wieder gutes Golf gespielt. Hervorzuheben sind hier die Leistungen von Tobias Kroll (+3), Nicholas Müller (+4), sowie Lukas Halfar (+12), der einen sehr soliden Einstand für die Herrenmannschaft gab. Wie in anderen Sportarten üblich, steht die traditionelle Einstands-Kiste-Bier noch an, blöd nur dass Lukas selbst nicht mittrinken darf. Unser „einiges Talent“ Niko war ganz begeistert von dem Auftritt von Lukas Halfar und meinte nur: „Der schlägt echt en guten Ball“. Die restlichen Ergebnisse waren nicht ganz so gut, aber die kämpferische Leistung dafür umso mehr. Stark gemacht Jungs!

Zum Schluss noch ein herzliches Dankeschön an unser Mannschaftmitglied Lars Schnaufer, der fast 4 Stunden Anreise auf sich nahm, eine Familienfeier kurzfristig verlassen hat, um als Caddy auszuhelfen. Vielen Dank Lars!

Mit sportlichen Grüßen Robin Horvath

Der Weckruf zur rechten Zeit

Der Heimspieltag fing mit tristem Wetter an und hörte mit trister Stimmung auf. Die Leistungen an diesem Tag waren sehr schlecht, und so kann man von Glück sprechen, dass wir mit einem Teamergebnis von 68 über Par noch den zweiten Platz belegten. Die Gäste aus dem Golfclub Hofgut Scheibenhart haben uns vorgeführt.

Nach einem äußerst erfolgreichen Mannschaftscup, gingen viele vielleicht etwas zu locker an die Sache und trainierten in der entscheidenden Woche zu wenig. Zusätzlich könnte die Frage nach fehlender psychischer Stabilität gestellt werden. Ob es an zu wenig Training oder mentalen Problemen lag, muss sich jeder selbst fragen. Klar ist aber: Wir können es doch eigentlich. Man muss es nur wollen. Selbst an schlechten Tagen, muss der Kopf oben behalten werden!

Nach der Runde waren, wie meist, die schlechten Schläge das Hauptthema. Man erläuterte jeweils seine schlechten Aktionen und wie der Score zusammengekommen ist. Nach der Erläuterung folgt immer die Hypothese: Hätte ich da den Ball nicht weggehauen, und nicht insgesamt fünf Dreiputts gemacht, hätte ich unter Par gespielt. Leicht überspitzt formuliert, aber eigentlich ganz zutreffend. Aus psychologischer Sicht sucht man Ausreden, um sich selbst nicht zu verletzen und sich aufzumuntern. Grundsätzlich ist das aber die völlig falsche Herangehensweise. Die richtige Einstellung wäre: Die Verantwortung völlig auf sich zu nehmen, die Fehler klar ansprechen, sich hinterfragen WARUM sie passiert sind UND was dagegen zu tun! Fehler werden gemacht und das ist auch gut so. Man muss sie machen um maximale Lernfortschritte zu machen. In diesem Zusammenhang sehe ich trotz dieser schlechten Leistung einen positiven Aspekt: Man sollte jetzt bis in die Haarspitzen motiviert sein und konsequent an sich arbeiten. Das muss das Fazit dieses Spieltags sein, und nicht das Gefühl von Resignation.

Um es noch in den Worten eines wahren Mentalitätmonsters auszudrücken: „Eier, wir brauchen Eier!“. In diesem Zusammenhang ist die einzig gute Runde von Niko Bäuerle erwähnenswert. Er spielte mit 3 über Paar das beste Tagesergebnis.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist Michael Müller. Er absolvierte insgesamt 24 Löcher als Caddy. Er ist in der Form seines Lebens und hilft wo er kann. Vielen Dank dafür! Außerdem bedanken wir uns noch recht herzlich bei Autohaus Bebion für die warmhaltenden Pullis, die an diesem Tag bitter nötig war, denn auch die Stimmung war sehr frostig. Zudem gilt es unserem Proshopbesitzer Sean danke zu sagen, der noch kurzfristig mit Regenschirm und Regenhose aushalf!

Mit sportlichen Grüßen

Robin Horvath

 

Ansprechpartner

Kapitän

Tobias Kroll