Auf der Ergebnisliste wieder ganz nach oben zu kommen, war der Plan für das Wochenende um den 21.07 in Liebenstein. Leider haben wir dieses durchaus realistische, aber auch hochgestochene Ziel nicht einmal knapp verfehlt.

Fast alle von uns konnten am Sonntag, als es darauf ankam, nicht auf ihr volles Potential zurückgreifen und landeten deshalb schnell im oft zitierten „Vermeidungsmodus“. Eine Ausnahme gibt es: Timo Senne hat mit einer sehr starken 75er (+1) Runde das beste Tagesergebnis um nur einen Schlag verpasst, und hat gezeigt, dass unser Team zu besseren Ergebnissen im Stande ist.

Insgesamt mussten wir uns leider, wie schon am Spieltags Wochenende zuvor, den Teams aus Liebenstein, Heilbronn und Schwäbisch Hall geschlagen geben. Wegen nur 4 Schlägen Rückstand auf Platz 3 heißt es nun, von einem Abstiegsplatz aus Jagd auf Minimum 3 Punkte zu machen. Ansonsten sieht Mission Klassenerhalt schlecht aus.

Deshalb heißt es nun, die vergangenen Niederlagen zu vergessen und sich trotz sehr knapp bemessenen Budgets noch einmal optimal auf den letzten Spieltag in Schwäbisch Hall vorzubereiten.

Mit sportlichen Grüßen
Tim Bernard

Sieg und fünf Punkte, das war unser selbstbewusstes Ziel für den Spieltag der Herrenmannschaft in Heilbronn-Hohenlohe.

So ganz aus der Luft gegriffen waren die Ambitionen nicht, denn beim vorausgegangenen Heimspiel haben wir mit golferischer Qualität geglänzt und souverän den Tagessieg eingefahren.

Kein Wunder also, dass wir uns voller Euphorie und mit jeder Menge Selbstvertrauen im Tank auf den Weg zum Würth-Platz gemacht haben.
Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass mit Norbert und Manuel zwei unserer Top Scorer fehlten und ersetzt werden mussten.
Das Stimmungsbarometer unserer GCBL-Truppe war auch während der samstäglichen Proberunde noch auf höchstem Niveau und bescherte uns den ersten Erfolg. Denn der Wettergott hatte – um Nikos Analogie zum Boxsport wieder aufzuleben – unseren Startzeit-Reservierungsgott, Michael zu einen Kampf herausgefordert.
Das ungleiche Duell endete mit einem Remis. Trotz der von allen Wetter-Apps gemeldeten Gewitter-Front schaffte es zumindest der erste Flight (einschließlich Michael) bis zum wortwörtlich letzten Schlag trocken zu bleiben und das ungleiche Match gegen den Wetter Gott zu gewinnen. Den 2. Flight erwischte es kurz vor dem 18. Grün heftig: Niko, Timo und meine Wenigkeit mussten sich kurz vor dem Ziel dem monsunartigen Regen geschlagen geben.

Genug des Boxens – zurück zur Golf Terminologie. Erst am Samstagabend erreichten Luis Furthmüller und Lukas Halfar unsere bescheidene Unterkunft in Bretzfeld.
Auf die beiden konnte beim Jugendmannschaftspokal in Schönbuch nicht verzichtet werden. Aber einmal mehr bestätigte sich, dass Proberunden mitunter überbewertet werden.
Lukas erspielte ohne große Platzkenntnis mit einer 76 (+3) das beste Teamergebnis. Und Luis bewies, dass talentierte Golfer sich auch bei ihrem DGL Debüt unterspielen können.

Soviel zu den good news des 3. Spieltags. Über den Rest der Veranstaltung wollen wir an dieser Stelle lieber schweigen. Nur so viel vielleicht: Statt der angestrebten fünf waren es letztlich nur zwei Pünktchen und statt eines triumphalen Siegs sprang nicht mehr als Platzt 4, hinter den Teams von Schwäbisch Hall, Liebenstein und Heilbronn heraus. Einzig die Jungs aus Tiefenbach spielten an diesem Tag noch bescheidener.

In der Ligatabelle steht unser Team nun auf dem geteiltem 2. Rang.

Wir können das besser. Wer es nicht glauben will, dem sei ein Blick auf die Masters Ergebnis-Listen empfohlen. Timo, der mal so eben eine 71er Runde auf die Bahnen genagelt hat, galt bis zum letzten Tag als Geheimfavorit und Luis bestätigte mit einer 75er Runde, dass er längst zu den Top-Spielern der Herrenmannschaft gehört.

Deshalb gibt es keinen Grund die Köpfe hängen zu lassen. Beim Spieltag in Bad Liebenstein (2 Wochen nach Erscheinen dieses spannenden Berichts) wird die GCBL-Mannschaft wieder dort sein, wo sie hingehört. Ganz oben.

Sportliche Grüße
Tim Bernard

Nach einem soliden, aber nicht wirklich zufriedenstellenden dritten Platz am ersten Spieltag, stand das Heimspiel nur zwei Wochen später an. Das Ziel war es, den Tagessieg zu holen und damit ein Schritt in die richtige Richtung, um im Kampf um den Aufstieg weiter im Rennen zu sein.

Samstags ging es gemeinsam auf die Runde, um sich auf den Heimatplatz einzustellen. Natürlich ging es dabei weniger um das Kennenlernen des Platzes – obwohl manch ein Spieler an solch einem Wochenende Stellen kennen lernen durfte, die nur wenige zuvor zu Gesicht bekommen hatten – sondern vielmehr darum, sich als Team auf die wegweisende Runde am Sonntag einzustellen und sich das nötige Selbstvertrauen zu holen.

Abschließend saß man im Clubraum noch zusammen und schaute in entspannter Runde das DFB-Pokal Finale zwischen Leipzig und München.

Bei sommerlichen Temperaturen, einem Platz in hervorragendem Zustand und teilweise gemähtem Rough, war um 9.00 Uhr der Startschuss für den ersten Flight.
Vorgelegt hatte Norbert, der trotz eingeschränkten Möglichkeiten mit einer 75 (+3) einmal mehr seine Klasse zeigte. Das Ergebnis konnte nur von Manne und Niko getoppt werden: Manuel, auf den man sich stets verlassen kann, erspielte sich eine überragende Even Par Runde (72). Nur zwei Schläge mehr benötigte Niko, welcher vor zwei Wochen noch „im Ring zum fallen kam“ und zeigt damit, was in ihm steckt.
76 Schläge (+4) notierte sich Timo nach der Runde, der auch mit verpasster Eagle-Chance und manch guter Birdie-Chance großes Golf zeigte. Mit einer guten 79 von Michael schien der Grundstein für das gesteckte Tagesziel gelegt. Leider konnten Jörgen und Marcel nicht an die Leistung ihrer Teamkollegen anknüpfen. Dadurch wurde es, auch wenn traditionell viele Spieler mit unserem Heimatplatz zu kämpfen haben, nach den ersten Hochrechnungen noch einmal eng um Platz eins.
Und so wartete man gespannt die Ergebnisse der letzten Flights ab. Der letzte Putt von Tim auf der 18 und zu einer soliden 82 (+10) brachte Gewissheit. Mit insgesamt 44 über Par und einem Vorsprung von sieben Schlägen sicherten sich die Liebenzeller Herren den Tagessieg vor dem Golf- und Landclub Schloß Liebenstein. Auf Platz drei und vier folgten der Golfclub Schwäbisch Hall und der Golfclub Heilbronn-Hohenlohe. Auf dem letzten Platz landete das Team des Golf Resort Heitlinger aus Tiefenbach.

Insgesamt war es eine sehr gelungene Mannschaftsleistung, bei der man auch die ersten Früchte der langen Vorbereitung ernten konnte. Nun gilt es, das gute Gefühl mit in die nächsten Wochen zu nehmen und am nächsten Spieltag im Golfclub Heilbronn-Hohenlohe in drei Wochen abzurufen.
Insbesonders bedanke auch ich mich bei den Jungs, die dank ihrer Leistungen meinen eigenen Score etwas erträglicher machen. Danke auch den Damen und Herren, die uns an unserem Heimspiel unterstützt haben und ein ganz besonderer Dank geht an die unermüdlichen Caddys, die einen nicht zu unterschätzenden Anteil am Ergebnis der Spieler haben.
Darüber hinaus gilt auch dem Sekretariat für den reibungslosen Ablauf, dem Greenkeeper-Team für das Bereitstellen eines Platzes in hervorragendem Zustand und dem Gastro-Team für die klasse Verpflegung der Dank.
In diese Sinne wünsche ich ein schönes Spiel, viel Spaß und eine Menge Birdies.

Sportliche Grüße
Marcel Grabherr

Vergangenes Wochenende ertönte auch endlich für die Clubmannschaft der „Gong“ zur ersten Runde – der Startschuss zum ersten Spieltag in die Saison 2019.

In Analogie zum „Boxsport“ erwartete uns aber keine quadratische und schon gar keine ebene Wettkampfstätte. Sie glich eher dem Terrain von Bergziegen oder der Arbeitsstätte von Winzern. Die Rede ist vom Golfclub Tiefenbach (Heitlinger Golf Resort).

Hierher bestellten uns die „Promoter“ der KRAMSKI Deutschen Golf Liga Oberliga Mitte 3, zusammen mit den Mannschaften aus Schloss Liebenstein und Heilbronn (zweier altbekannter Teams der vergangenen Jahre) sowie der Herrenmannschaft aus Schwäbisch Hall und eben dem gastgebenden Verein an diesem Wochenende, dem GC Tiefenbach.

So reisten wir am Samstag mit einer gesunden Portion Selbstvertrauen in die Heitlinger Weinbauregion. Zwar mit wenig gespielten Runden in den Beinen, jedoch mit den erlernten Fähigkeiten eines intensiven Wintertrainings & einem Wochenend-Trainingslager in St. Leon-Rot.

Die Einspielrunde führte schnell zu der Erkenntnis, dass dieser Platz mit „Hirn“ zu spielen ist, um einen ehemaligen Nationalspieler in unseren eigenen Reihen zu zitieren. So galt es am Wettkampftag den Ball von der Teebox, unter Berücksichtigung des lebhaften Windes, vernünftig ins Spiel zu bringen und die teils ondulierten und schnellen Grüns clever anzuspielen. Dabei nutzten wir die Proberunde auch, um alen die tiefgreifenden Regeländerungen nochmals einzubläuen.

Der nächste Tag begann indes ungewöhnlich spät. Aufgrund eines Doppelspieltags hatten die anwesenden Damenmannschaften den Vortritt. So hieß es erst ab 11 Uhr „Ring frei“ oder auch Kommando „Golf“ für unseren an eins gesetzten Spieler Michael Adam. Dabei wurde er, als auch Manuel Kohlmaier mit Runden von 77 und 75 den top gesetzten Positionen mehr als gerecht.

Der Rest der Mannschaft jedoch, hat sich zumindest ein „blaues Auge“ bzw. zahlreiche „Cuts“ zugezogen. Einige mussten auch „Wirkungstreffer“ einstecken indem sie „Doubletten“ (Doppel-Pars) auf der Scorekarte notieren mussten. Aber insbesondere auf den Grüns zeigte sich die fehlende Spielpraxis zu Saisonbeginn. Häufig ausgeführte „Schlagkombinationen“ waren daher der Chip-2-Putt. Aber auch Exoten wie der Chip-Chip-Putt oder die 3-Putt- „Schlagserie“ waren keine Seltenheit. Diese wiederum spülen seit dieser Saison Geld in die Mannschaftskasse (der eingeführte Strafenkatalog hat vor allem den Zweck, wieder mehr Disziplin und mannschaftliche Geschlossenheit in das Team zu tragen und die sportliche Ausrichtung zu fördern).

Unter dem Strich stand ein dritter Platz. Ein Platz, der für uns nicht zufriedenstellend ist. Unsere altbekannten Freunde aus Liebenstein und Heilbronn auf den Plätzen eins und zwei erwiesen sich als eine „Gewichtsklasse“ zu schwer an diesem Tag.

Die Analyse unseren Coaches Rainer Mund lässt sich dabei mit einem Begriff zusammenfassen: „Meidbewegung“. Diese wurde seiner Ansicht nach zu häufig ausgeführt und fordert für den nächsten Spieltag mehr Entschlossenheit und Mut am Ball. Ganz nach dem Motto: „Schwebe wie ein Schmetterling, stich wie eine Biene“ (Muhammad Ali).

Die Chancen auf einen erfolgreichen nächsten Spieltag stehen dabei gut, da dies unser Heimspieltag ist. Außerdem sollen „angeschlagene Golfer“ gefährlich sein. 😉

Über zahlreiche Unterstützung würden wir uns sehr freuen!

Kämpferische Grüße,
Niko Bäuerle

PS: Um in der Boxersprache zu bleiben, erlebte auch ich, entgegen meinem Namen -Ni(e)KO- einen regelrechten „Knockout“. Was mich gemäß der Tradition "der Streicher schreibt" in die seltene Lage versetzte, diesen Bericht zu verfassen. Ich hoffe sehr, dass dies mein erster und letzter Bericht bleibt. 😉

 

Die vollständigen Ergebnisse zum ersten Spieltag finden Sie an gewohnter Stelle:

http://www.deutschegolfliga.de/index.cfm/gruppen/gruppe-details/3641/2019

 

2019


Von links hinten nach rechts vorne:
Marcel Grabherr, Niko Bäuerle, Frank-Thomas Hück (Kapitän), Michael Adam, Norbert Kusterer, Lukas Halfar, Rainer Mund (Trainer), Jörgen Keller, Tim Bernard, Manuel Kohlmaier, Timo Senne

Ansprechpartner

Kapitän

Frank Thomas Hück