Das letzte Septemberwochenende war an chaotischen Zuständen kaum zu überbieten.
Deshalb ist der Spieltagsbericht etwas umfangreicher als sonst. Doch alles der Reihe nach. Freitags brachen wir in Richtung GC Heddesheim auf, um an den BWMM der 2.Liga teilzunehmen. 
Coach Flo wollte die Autobahn meiden und entschied sich dafür, über die schönsten Landstraßen des Schwarzwaldes, nach Mannheim zu reisen. Jedoch konnten Teile der mitgereisten Mannschaftsmitglieder diese Entscheidung nicht verstehen und kamen mit leicht aggressiver Stimmung am Golfclub an, leider am Falschen. Navigator Robin gab die falsche Adresse ein und so machten wir einen kleinen Abstecher zum GC Mannheim-Viernheim. Die Stimmungslage wurde dadurch nicht besser.

Endlich angekommen am GC Heddesheim aß Lars erstmal ein Glas Apfelmus auf der Range. Diese Aktion kippte die Stimmungslage und alle konnten wieder grinsen. Vor allem als klar wurde, dass es schon sein zweites Glas Apfelmus an diesem Tag war. Auch Robin hatte vorgesorgt und verputzte seine gekochten Eier. Denn jeder weiß, dass der menschliche Körper, vor allem die Muskelzellen, Eiweiß brauchen. Damit dieser Fakt für jeden auch einleuchtend ist, wurde sicherheitshalber ein interessantes Kurzvideo über Eiweiß rumgeschickt und angeschaut.

Gut gestärkt gingen wir auf die Proberunde. Wir merkten schnell, dass der Platz nicht ganz so einfach ist. Lange und enge Par 4 Löcher machten einigen zu schaffen. Doch alle hatten Spaß und der Teamgeist war da für die schwere Aufgabe am nächsten Tag.

Doch leider nicht lange. Im Hotel angekommen ( wohlgemerkt in Golfklamotten ) wurden wir sehr herzlich in Empfang genommen: „ Ihr seid die Eishockeyspieler?". Nein waren wir nicht. Wir waren von GC Bad Liebenzell und hatten auf Kroll gebucht. „ Dann haben sie 8 Einzelzimmer." Unser Capitain hatte, laut irgendeiner Mail, 8 Einzelzimmer gebucht und sogar bestätigt. Nun standen aber 14 Mannschaftsmitglieder vor der Rezeption. Die wilden Rechenspiele begannen. Wie viel Zimmer werden noch gebraucht? Wer schläft bei wem? Zum Glück hatten wir ein paar Studierte in unserer Mannschaft und so dauerte die Zimmerzuweisung nur eine knappe Stunde! Das Ganze konnte aber nur so schnell ablaufen, da die kompetente Blondine hinter dem Tresen sich noch zwei weitere Angestellte zur Hilfe holte. Schlussendlich wurden wir teilweise in Einzelzimmer untergebracht. Unser Teamgeist schien zu zerbrechen.

Sämtliche Mannschaftsmitglieder beschwerten sich bei unserem Captain Tobi. Doch der war sich sicher Doppelzimmer gebucht zu haben. Also ging es nochmals zur kompetenten, aber sichtlich erschöpften, Blondine. Es stellte sich heraus, dass sie uns irrtümlich mit dem Golfclub Monrepos verwechselt hat. Es waren mehrere Golfmannschafen (drei) im Hotel untergebracht. An dieser Stelle möchte ich deshalb betonen, dass die Hotelangestellten nichts dafür können, wenn solch eine Vielzahl an Golfmannschaften dort gastiert. Aus unseren Einzelzimmern wurden nun doppelt belegte Einzelzimmer. Es wurde schön kuschelig und der Teamgeist war wieder gestärkt.

Abends ging es dann, nach der nochmals einstündigen Diskussion an der Hotelrezeption, verspätet zum Essen. Dort durften wir fast 2 Stunden auf das Essen warten. Als es endlich kam gab es wilde Jagdszenen am Tisch. Doch Lars, der den ganzen Tag nur Apfelmus gegessen hatte, verteidigte seinen Teller erfolgreich!

Am nächsten Tag ging es in die Zählspielrunde. Hierzu brauchen wir nicht viel sagen. Es wurde eigentlich fast nur rumgehackt. Zur Platzierung kann ich zum jetzigen Zeitpunkt immer noch nichts sagen. Ich war in den folgenden Tagen mehrmals in Heddesheim, aber es hängen noch immer zwei Listen aus (Vierer und Einzelergebnisse getrennt). Klar war aber, dass wir in der Abstiegsrunde waren. Doch gegen wen es gehen sollte, war bis zum nächsten Tag noch nicht ganz klar. Erst war es Niederreutin, dann GANZ sicher Heilbronn und dann wieder Niederreutin (aber jetzt wirklich, ich schwör Alter!).
Als wir noch dachten wir müssen gegen Heilbronn spielen (hatten sogar eine Startliste ) gingen wir zurück ins Hotel. Wir versuchten verzweifelt in unsere Zimmer zu kommen aber unsere Karten funktionierten nicht mehr! Wir suchten folglich wieder Rat bei der Hotelrezeption.

Auf dem Abendprogramm stand dann ein Kinobesuch des Films Fuck you Goethe 2. Das Niveau des Films war gleichzusetzen mit unseren golferischen Fähigkeiten an diesem Tag. Doch wir hatten extrem viel Spaß und waren optimal vorbereitet auf das Lochwettspiel am folgenden Tag. Gegen wen auch immer! Angekommen im Hotel trafen wir die Niederreutiner an der Hotelbar. Sie versuchten uns klar zu machen, dass wir gegen sie um den Abstieg spielen. Das Chaos war perfekt. Egal, die Liebenzeller Jungs waren auf jeden Gegner vorbereitet!

Am nächsten Tag war am Tee 10 dann endgültig klar, dass der Gegner Niederreutin heißt. Es war ein spannendes Match, das die Liebenzeller für sich entscheiden konnten. Die Einzel Horvath, Bäuerle, Kohlmaier und der Vierer Kroll/ Bernard gewannen ihre Partien. Die Partie des "Kamikaze-Vierer" Senne/Lang wurde nach langem Kampf knapp verloren. Ebenso der Vierer Adam/ Müller und der Einzel Reister.

Fazit nach diesem chaotischen Wochenende ist, dass die 1.Herrenmannschaft des GCBL im Zählspiel wie immer nichts kann, aber im Lochwettspiel jeden an die Wand spielen kann, auch einen Bundesligist. Doch leider wird ein gutes Zählspiel benötigt, um die Aufstiegsrunde überhaupt zu erreichen. Da muss sich jeder an die eigene Nase fassen. Denn wenn wir einfach alle unser Handicap spielen, sind wir in der Aufstiegsrunde und steigen auch wieder in die 1.Liga auf.

Vielen Dank an das Autohaus Bebion und Familie Strecker für die zwei Bussle. Es ist einfach viel schöner als Gruppe gemeinsam anreisen zu können. Ein weiterer Dank gilt unseren fleißigen Caddys Micha, Laura und Tine!

Mit sportlichen Grüßen,
Robin Horvath 

bwmm-herren

Das Warten hat ein Ende und der Countdown zum Anmeldeschluss läuft. Pünktlich zum Start des Oktoberfestes in München ist es am 19.09.2015 endlich wieder soweit, die Herren laden zur alljährlichen Trachten-Golf-Party im Golfclub Bad Liebenzell. Wie die vergangen Jahre wird morgens bereits auf der Range durch die Herrenmannschaft bei einem gemeinsamen Frühstück für die nötige Stärkung der Teilnehmer gesorgt. Im Laufe der Runde kommt bei dem bestellten Sonnenschein-Topwetter jeder Hobbygolfer auf seine Kosten. Für alle die bis dahin noch am Zweifeln sind, ob sie sich jetzt anmelden oder nicht, beim Abendprogramm im Zeichen der Oktoberfest-Traditionen werden dann bekanntermaßen jegliche Bedenken vollends ausgeräumt!

In diesem Sinne, es freut sich auf Ihr/ Euer Kommen und viele unvergessliche Stunden,

Die Herrenmannschaf des GCBL

Die Saison in der Deutschen Golf Liga endete am 02.08. im Golfclub Niederreutin. Leider ist es nun amtlich, dass die Regionalliga für das Team-GCBL ein einjähriges Intermezzo bleiben sollte.

Der zuletzt beim Heimspieltag entstandene Hoffnungsfunke war quasi „schon während der Werbung vor dem Kinofilm und damit sogar vor dem Eis“ erloschen. Mit den Hauptdarstellern aus Niederreutin und St. Leon Rot konnte an diesem Sonntag erneut nicht einmal ansatzweise Schritt gehalten werden.

Nach der Proberunde am Samstag waren alle noch guter Dinge, dass dieser Platz, mit den gemähten Roughs und für manche im Team unverschämt kurzen Par 5s, an einem echten Sahnetag einiges möglich macht. Leider hat im Team-GCBL nur einer an 480 Meter langen Par-5-Löchern mit seinen (gelaserten!!!) 350-Meter-Drives eine Wedge ins Grün (was allerdings auch nicht wirklich weiter hilft, wenn die das Grün dann verfehlt). Getreu dem Motto, „Der Platz ist machbar und am Heimspieltag hat der gemeinsame Vorabend richtig Laune gemacht“, stand Kino mit den Reisters im Love-Chair auf dem Programm. Schluss mit „Friede, Freude, Eierkuchen“ war für manch einen am nächsten Morgen schon nach der zweiten Bahn. Nach einem missglückten Schuss aus einem dichten Grasbüschel zerrte sich das „Mannschaftswrack“ unter dem linken Schulterblatt, schleppte sich dann noch ein paar Loch über den Platz und beendete seine Runde nach Bahn neun. Somit war ein Streichergebnis schon früh dahin und durch ein weiteres hohes Ergebnis in den Einzeln durfte in den Vierern nun nichts mehr anbrennen, um nicht wieder die rote Laterne des Spieltages zu kassieren. Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass zwei bockstarke Runden von Nicki Müller und Florian Reister (jeweils +1) verzeichnet werden konnten. In den Klassischen Vierern konnten erneut Niko Bäuerle und Manuel Kohlmaier mit einer fabelhaften 70 (-3!!!) auf sich aufmerksam machen. Von den anderen Vierern kam allerdings deutlich zu wenig.

Summa summarum reichte es jedoch wieder nicht, um den letzten Platz zu umgehen, denn ein Teamergebnis von +52 über CR konnte die Konkurrenz nicht annähernd in Verlegenheit bringen. Herzliche Glückwünsche gehen an dieser Stelle an das Team aus Niederreutin, das seinen Heimvorteil gekonnt ausnutzte und sich mit einem Gesamtergebnis von -7 den Tagessieg sicherte sowie den Aufstieg in die 2. Liga perfekt machte. Platz zwei in der Tages- und Endtabelle ging an den GC St. Leon-Rot GmbH (+1), vor dem GC Rheintal (+2) und dem Freiburger GC (+39).

Nun gilt es die Lehren aus dem bisherigen Saisonverlauf zu ziehen, um Ende September in der 2. Liga der Baden-Württembergischen-Mannschaftsmeisterschaften wieder mit zehn Mann geschlossen zu performen und nach Möglichkeit die Runde mit den Aufstiegs-Matchplays zu erreichen!

Auch am letzten Spieltag konnten wir wieder beinahe alle Spieler mit einem hochmotivierten Caddy ausstatten. Daher erneut ein riesiges Dankeschön an Michael Müller, Dominik Wacker und die Jungs aus den eigenen Reihen! Besten Dank auch ein weiteres Mal an unseren Coach Florian Jordt, der erneut einen Tag Urlaub für uns opferte und an diesem anstatt Erholung im Freibad ein paar graue Haare bekam!

Die Ergebnisse des 5. Spieltages im Detail finden Sie unter folgendem Link:

http://deutschegolfliga.de/index.cfm/ergebnisse/mannschaft?gruppenid=2297&clubnr=7706&spieltag=5


Sportliche Grüße,

Marian Bichler

Es geht doch! Am vergangenen Sonntag, dem 19.07.2015, war es ENDLICH soweit!! Die Herrenmannschaft des Golfclub Bad Liebenzell ist in der Regionalliga angekommen!!! Mit einer mannschaftlich kompakten Leistung konnte ein starker zweiter Platz (denkbar knapp) hinter den Jungs von der St. Leon-Rot GmbH erkämpft werden!!!!

Die Vorbereitungen für den Spieltag verliefen aufgrund der Tatsache, dass es das Heimspiel war, etwas anders. Die „Proberunden“ wurden in individuellen Gruppen gespielt und um den Teamgeist in den leicht krisenbehafteten Zeiten aufrecht zu erhalten, entschieden wir uns am Samstagabend einen gemeinsamen Ausflug auf den Hamburger Fischmarkt zu machen. 1:0 für Hamburg!

Am Sonntag begann für die ersten beiden Flights alles nach Plan. Doch schon beim dritten Flight musste Hans-Joachim Zeckel schneller ziehen als der Blitz und die erste Gewitterunterbrechung stand ins Haus. Wohl dem, der sein Haus in der Nähe des ersten Tees hat und sich bei dieser Gelegenheit den Wecker direkt eine halbe Stunde weiter stellen konnte. Nach 50 Minuten Blitzen und Regen-Segen für die Wasserspeicher wurde das Spiel wieder aufgenommen. Dies währte allerdings erneut nicht lange, denn knapp eine halbe Stunde später war das Chaos perfekt und das Turnier wurde erneut aus Sicherheitsgründen unterbrochen, dieses Mal für 40 Minuten. Daraufhin konnten die Herren ihre Runde ohne weitere Zwischenfälle zu Ende spielen, wobei manch einer von der Spielidee her eher noch einen (Geistes-)Blitz vertragen können hätte. Erst auf den finalen Löchern der GCBL-Damen, welche geschlossen und frenetisch von ihren männlichen Kollegen angefeuert wurden, musste Herr Zeckel erneut zur Pistole greifen und hatte glücklicherweise noch Munition für die Schüsse sieben bis neun.

Nachdem im Laufe der Einzel bei den Herren durchgesickert war, dass die Klassischen Vierer aufgrund von Zeitnot an diesem Spieltag nicht ausgetragen werden, war die bisherige Stärke des Teams damit auf Eis gelegt worden. Umso positiver waren die Mienen aller Anhänger am 18. Grün, als die Ergebnisse des Team-GCBL nach und nach eintrudelten. Zur Freude aller war nur einer an diesem Tag mit dem falschen Fuß aufgestanden, welcher sich als Streicher unter dem Strich enorm streichen lassen konnte und alle anderen hielten ihre Scores auf einem sehr ordentlichen Niveau zusammen. Hervorzuheben sind dabei Masters-Sieger Fabian Reister, der mit einer 73 seine phänomenale Form unterstreichen konnte sowie eine 74 von Niko Bäuerle, welcher nach seiner Runde noch etwas zittern musste, weil nicht eindeutig klar war, ob sein geliebtes Leguan-Extrakt auf der Liste der verbotenen Substanzen des DGV geführt wird.

Als Gesamtergebnis wurde es somit ein überraschender zweiter Platz mit +28,8 über CR und damit nur drei Schläge hinter dem Tagessieger GC St. Leon-Rot GmbH. Auf den Plätzen folgten der GC Domäne Niederreutin (+41,8), der GC Rheintal (+43,8) und der Freiburger GC (+52,8). Die einzelnen Ergebnisse verdeutlichten erneut, dass unser Platz auch vermeintlichen Topspielern einige Probleme bereiten kann.

Somit befindet sich das Team-GCBL jetzt in einer äußerst bizarren Situation. Der Freude über die lange ersehnte gute Mannschaftsleistung steht die Gewissheit gegenüber, dass dieser Durchbruch eventuell zu spät gekommen sein könnte. Für den letzten Spieltag in Niederreutin (02.08.) gibt es nun aber doch wieder einen Funken Hoffnung, wenngleich dieser auch einer hypothetischen Entzündung eines Feuerzeugs auf dem Mond gleichkommt. Nichtsdestotrotz werden wir erneut alles geben und darauf hoffen, dass dann Ostern, Weihnachten sowie „Sechs Richtige“ in einer bekannten Lotterie, doch noch auf einen Tag fallen.

Ein herzliches Dankeschön geht auch am Heimspieltag an die Caddies Christian Denzer, Ewald Karle, Arwed Kohlmaier, Stefan Senne und die fleißigen Jungs aus den eigenen Reihen! Vielen Dank auch an unseren Trainer Florian Jordt, der uns den gesamten Tag über mit wertvollen Tipps und aufmunternden Worten unterstütze. Außerdem ein riesiges Dankeschön an unser Greenkeeping-Team. Der Platzzustand war wieder hervorragend und das wurde auch schon auf der Runde von zahlreichen Spielern aus anderen Clubs lobend an uns kommuniziert (Zitat St. Leon-Rot-Spieler: „Wir können froh sein, wenn unsere Grüns kurz vor dem Solheim-Cup annähernd so gut sind!“). Last but not least, vielen Dank an das Team um Martin Brand, welches bei den äußerlich turbulenten Bedingungen unter Dauerstrom stand und mit seinen Entscheidungen allen Akteuren eine unversehrte Heimreise bescherte!

Die Ergebnisse des 4. Spieltages im Detail finden Sie unter folgendem Link:

http://deutschegolfliga.de/index.cfm/ergebnisse/mannschaft?gruppenid=2297&clubnr=7706&spieltag=4


Sportliche Grüße,

Marian Bichler

 

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Pech im Spiel, Glück in der Liebe!?

Dieser Spruch wird eigentlich dazu genutzt, Menschen aufzumuntern, die keine Glücksträhne in Glückspielen haben. Dies trifft aber auch ziemlich gut auf die Sportart Golf zu, denn manchmal ist Golf auch nichts anderes als eine Ansammlung von glücklichen Zufällen und Schlägen oder ziemlich viel Pech. Dies mussten wir leider bei unserem 3. Spieltag in Freiburg erfahren. Es wurde nicht gut gespielt, doch es gab außerhalb des eigenen Golfspiels glückliche Zufälle. In Freiburg wurde, zur Freude aller männlichen Spieler, der Frauenspieltag parallel ausgetragen. Schon auf dem Parkplatz freuten sich die Liebenzeller Jungs, als die hübschen Damen in kurzen Röcken ausstiegen. Sogar ein entlaufener Leguan überquerte die Straße und machte große Augen. Dementsprechend traurig waren unsere Stammkräfte Michael Adam, Norbert Kusterer und Marian Bichler, die leider verhindert waren. Einmal nicht dabei und ausgerechnet dann gibt es hübsche Golferinnen zu bewundern.

 Knapp 30 Grad und 50 weibliche Spielerinnen heizten den Männern ordentlich ein. Kein Wunder, dass das ein oder andere Ergebnis zu hoch ausfiel. Frei nach dem Motto eines Spieler des GCBL’s „Par reicht, Bogey manchmal auch“ schafften es die Liebenzeller nicht, ausreichend Birdies zu spielen, um das Endergebnis zu senken. Unbewusst spielte der Vierer Horvath und Bernard das einzige Birdie ihrer Runde. Ganz nach dem Motto „Par reicht“ lagen sie nach einem gut getroffenen Drive von Robin und einem lockeren Eisen 9 von Tim auf dem Grün. Zwei Putts und es wurde eine vier in die Scorekarte eingetragen. Doch voller Freude merkten die Beiden erst später, dass sie soeben ein Par 5 bespielt und das erste und letzte Birdie ihrer Runde gespielt hatten. Hut ab! Zur einer tollen Einzelrunde im ersten Einsatz gratulieren wir Timo Senne ( +7). Außerdem spielten Nicholas Müller (+5) und Manuel Kohlmaier (+2) stark auf. Letzterer „zerlegte“ den Platz mit drei unter Par auf den zweiten neun Loch. Für die restlichen Spieler war es genau umgekehrt. Der Platz „zerlegte“ ihren Score. Außerhalb des Golfplatzes, nämlich beim Tabuspielen, glänzte der junge Lukas Halfar. Er beschrieb sehr genau die Mittelmeerinsel Zypern mit verschieden Fakten und geographischen Daten. Die Expertenrunde um Tim, Robin, Niko und Fabian kamen einfach nicht auf den gesuchten Begriff. Man könnte auf die gewagte These aufstellen, dass die erzielten Bruttoergebnisse höher waren als der IQ der betreffenden Experten.

Auch die talentierten Golfer von St. Leon Rot hatten Probleme und fanden sich auf dem vierten Platz wieder. Ein Indiz dafür, dass der Platz vielleicht schwer zu spielen war. Doch die Aussage „Egal was St. Leon Rot spielt, wir sind Letzter. Das zählt.“, machte jede Hoffnung auf eine plausible Ausrede zunichte. Eingeschüchtert aufgrund der Ergebnisse traute sich zudem keiner der Liebenzeller, eine der hübschen Golferinnen anzusprechen. Die Chance auf die mögliche große Liebe war vertan.

Doch kurz einmal Spaß beiseite. Es geht leider dem Abstieg entgegen. Rechnerisch besteht die Chance noch zum Klassenerhalt, doch diese ist sehr unwahrscheinlich. Die Hoffnung stirbt aber bekanntlich zuletzt! Viel wichtiger ist der Teamgeist, der trotz teilweiße schlechter Ergebnisse immer da ist und jedem Einzelnen wieder ein witziges und spaßiges Wochenende im Kreise der Mannschaft bescherte. In diesem Sinne: Es gibt nur ein Gas!

Ganz herzlich möchten wir uns noch bei den Caddies Annika Volle, Michael Müller, Lukas Halfar und Timo Halfar bedanken. Außerdem ein herzliches Dankeschön an das Autohaus Bebion, das uns wieder ein Bussle für den Spieltag zur Verfügung gestellt hat!

Mit sportlichen Grüßen
Robin Horvath

Herrenmannschaft 3.Spieltag DMM Freiburg

Auch am zweiten Spieltag, welcher vergangenen Sonntag in Rheintal ausgetragen wurde, konnte das Team-GCBL nicht an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen. Dieses Mal sprang zwar als Endergebnis ein vierter Platz heraus, das ist aber eher auf die erschreckend schwache Leistung der Freiburger zurückzuführen, als auf Liebenzeller Meisterleistungen. Damit heißt es auch leider weiterhin in der Gesamtwertung: „Willst du den GCBL oben sehen, musst du die Tabelle drehen.“

Die Proberunde verdeutlichte, dass der vom amerikanischen Stil angehauchte Platz zwei völlig verschieden schwere Front- und Backnine besitzt und ein Start von Tee 1 damit komplett anders sein würde, als ein Start von Tee 10. Zudem wurde unmissverständlich klar, dass der Wind in den vielen Baumschneisen ordentlich bläst und so eine nicht zu unterschätzenden Einfluss auf den Ball-Flug hat. Die eher stumpfen Grüns verhielten sich bei kürzeren Pitches und Chips beim Bounce eher wie ein unberechenbares Trampolin, nur bei langen Schlägen war das Verhalten der Bälle nahezu vorhersehbar.

Der Plan für die Einzel des Spieltages war es, geschlossen Ergebnisse in den 70ern zu unterzeichnen. Dies konnte dann allerdings bedauerlicherweise nur von Fabian Reister (76), Manuel Kohlmaier (78) und Michael Adam (79) umgesetzt werden. Alle anderen kämpften, aber belohnten sich im Endeffekt nicht dafür. Somit stand als Zwischenergebnis ein vierter Platz, bei dem sich nur der GC Freiburg mit den äußerlichen Gegebenheiten noch schwerer tat. In den Nachmittagsvierern konnten dann wiederum nur zwei Paarungen den eigenen Erwartungen gerecht werden. Tim Bernard/ Marian Bichler spielten eine solide 76 und Manuel Kohlmaier/ Niko Bäuerle zauberten unter anderem ein Pitch-in-Eagle an Loch 1 und unterschrieben eine bockstarke 71 (!!!). Nach etwas längerem Warten mit knurrenden Mägen standen schließlich die Endergebnisse fest. Ein Schritt in die richtige Richtung ist etwas übertrieben, eher ein „Mugga-Seggele“. Unter Anbetracht der Tatsache, dass der GC Rheintal seinen Heimvorteil nutzte und den Spieltag mit 20 Schlägen über Par gewinnen konnte und damit der Rückstand des Team GCBL auf den für den Klassenerhalt nötigen dritten Platz auf vier Punkte angewachsen ist, reicht halt ein „Mugga-Seggele“ hinten und vorne nicht. Daher müssen an den verbleibenden Spieltagen jetzt schon die „Sieben-Meilen- Stiefel“ angelegt werden, wenn der gemeinsame Traum vom Klassenerhalt doch noch Realität werden soll.

Den zweiten Platz belegte St. Leon Rot GmbH (32 Schläge über Par), vor Domäne Niederreutin (+62), dem Team GCBL (+73) und dem Freiburger GC (+91).

Ein herzliches Dankeschön geht an die Caddies Michael Müller, Harald Adam, die zahlreichen Teammitglieder aus den eigenen Reihen und an die Schlachtenbummler, die die lange Reise auf sich genommen haben, um uns mental zu unterstützen. Außerdem beeindruckte unser Coach Florian Jordt, der am Samstagabend als Überraschungsgast während dem DFB- Pokalfinale eintrudelte und am nächsten Tag seinen Urlaubstag (!!!) mit uns auf der Anlage verbrachte. Es wird gemunkelt, dass er jetzt aufgrund des nervenbelastenden Auftretens seines Teams dringend noch mehr Urlaub braucht, wozu der jetzt nötige Banktermin kommende Woche, aufgrund verlorener teaminterner Wetten, sein Übriges zutut. Ein weiterer Dank gilt dem Autohaus Bebion, das uns mit einem Großraumbus wieder dabei half, die logistischen Herausforderungen im Keim zu ersticken.

Die Ergebnisse des 2. Spieltages im Detail finden Sie unter folgendem Link:
http://deutschegolfliga.de/index.cfm/ergebnisse/mannschaft?gruppenid=2297&clubnr=7706&spielt ag=2

Sportliche Grüße,
Marian Bichler

 

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Auf den Spuren von Tiger Woods wagten sich die Kätzchen (so drastisch muss man es rückblickend formulieren) aus Bad Liebenzell am vergangenen Sonntag, dem 17. Mai, auf den Rot-Championship-Course von St. Leon Rot und damit in den Käfig mit den löwenhaften gegnerischen Clubs St. Leon Rot GmbH, Freiburg, Rheintal und Domäne Niederreutin.

Tags zuvor in der Proberunde war relativ schnell klar, dass auf diesem Platz Länge und Richtung von der Teebox die halbe Miete sein würden. Dabei wurde das Spielgeschehen durch gefühlte 18 Loch Gegenwind noch deutlich erschwert. Als am Abend die Caddy-Einteilung feststand und diejenigen, mit den bereits ballarmen Bags, mit Fragezeichen für die Einzel des nächsten Tages versehen waren, stand dem Beginn der Mission Klassenerhalt nichts mehr im Wege.

Was dann allerdings tags darauf in den Einzeln passierte, war schlicht und ergreifend niederschmetternd. Einzig Manuel Kohlmaier (74!!!) und Michael Adam (80) sowie alle Caddies präsentierten sich regionalligatauglich. Die übrigen Teammitglieder ließen sich anscheinend von der Kombination aus schwerem Platz, zunächst ungemütlichem Wetter, neuer Polofarbe und starken Gegenspielern aus der Fassung bringen, wodurch die Ergebnisse vermutlich noch mehrere Tage für Kopfzerbrechen bei Coach Florian Jordt sorgen werden. Und das obwohl über die Wintermonate sowohl im Fitnessbereich, als auch in die Schwunganalyse sehr viele Stunden investiert wurden und sich daher ein derartig desolates Auftreten nicht im Geringsten angedeutet hatte. Der einzige klitzekleine Lichtblick des Sonntags war die merkliche Leistungssteigerung in den Klassischen Vierern, die dann zumindest wieder annähernd auf dem Niveau der gegnerischen Mannschaften gespielt wurden. Dabei konnten sich Norbert Kusterer und Tobias Kroll mit einer starken 76 hervorheben. Aber da ein Fußballspiel 90 Minuten dauert und in der Golf-Regionalliga die Summe aus Einzeln und Klassischen Vierern zählt, war das Endresultat trotz allem eine echte „Klatsche“, denn nur so kann ein letzter Platz mit einem solchen Abstand bezeichnet werden. Dabei ist es allein dem Punktemodus zu verdanken, dass der große Schlagrückstand nicht allzu schwer ins Gewicht fällt und die kommenden Spieltage nicht bereits mit dem Rücken zur Wand gespielt werden müssen. Damit sind aber spätestens jetzt alle wieder auf dem Boden der Tatsachen angelangt und jeder ist sich im Klaren darüber, dass einzig die konstant gute Mannschaftsleistung der letzten beiden Jahre ein Mittel zur Egalisierung des Klassenunterschiedes darstellt. Und dafür gibt es bis zum nächsten Spieltag in Rheintal Ende Mai noch einiges zu tun!

Den ersten Spieltag konnte das Team aus Niederreutin mit +26,0 über CR für sich entscheiden, gefolgt von St. Leon Rot GmbH (+27,0), dem Freiburger GC (+33,0) und dem GC Rheintal (+35,0). Das Team-GCBL erspielte ein Gesamtergebnis von +68,0 über CR.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Caddies Heinz Morlok, Arwed Kohlmaier, Birgit und Michael Brand, Michael Müller und die Teammitglieder aus den eigenen Reihen, die an diesem Sonntag zu der ohnehin schon hohen körperlichen Belastung, aufgrund der zwei Runden, auch noch nervlich strapaziert wurden. Ein weiterer Dank gilt dem Ehepaar Strecker, die uns einen Großraumbus zur Verfügung gestellt haben, wodurch sich der Transport von Bags und Reisetaschen deutlich einfacher gestaltete.

Die Ergebnisse des 1. Spieltages im Detail finden Sie unter folgendem Link:
http://deutschegolfliga.de/index.cfm/ergebnisse/mannschaft?gruppenid=2297&clubnr=7706&spieltag=1

Sportliche Grüße,
Marian Bichler

Die mit Spannung und voller Vorfreude erwartete Saison, bei der das „Team GCBL“ so richtig gefordert werden wird, steht unmittelbar vor der Tür.

Die vergangene Saison, in der alle DGL-Spieltage der Oberliga Süd 1 souverän gewonnen werden konnten, verlief somit zunächst perfekt. Der einzige kleine Dämpfer kam erst kurz vor Ende der Saison, nachdem die Außenseiter-
chance zum Klassenerhalt in der 1. BW-Liga denkbar knapp (erst im Stechen) nicht genutzt werden konnte.

Mit den unbezahlbaren Erfahrungen dieses Wochenendes und der Erkenntnis, dass bei allen im Team (bis auf einen) auch physisch etwas getan werden muss, um die Pille grob annähernd in den Regionen der „Profi-Amateure“ aus St. Leon Rot bewegen zu können, startete das Team hochmotiviert in die Wintervorbereitung für die neue Saison. Neben der schon bekannt nervenzerfetzenden Arbeit an den individuellen kleineren oder auch größeren Schwungmankos, ereignete sich dieses Mal ein absolutes Novum im Schwarzwald. Unter der Leitung unseres Vorzeigebademeisters und studierten Sportcracks Robin Horvath traf sich das Team zu mehreren „Bootcamps“ in der Monakamer Halle, um den Speckpölsterchen den Kampf anzusagen und die golfspezifischen Muskeln zu quälen. Ein solches Vorhaben konnte nicht lange geheim gehalten werden und schnell hatten sich zahlreiche interessierte Jungsenioren kurzfristig (und fahrlässig) in das Fitnessaufbauunterfangen eingekauft. Das Fazit dieser Treffen waren zum Glück keine ernsthaft verletzten Teilnehmer (nur mancher in seinem Stolz aufgrund der offensichtlich fehlenden Power), Muskelkater reichlich, Spaß ohne Ende und hoffentlich 20 Meter mehr bei den Drives. Dies stimmt den einen oder anderen Jungsenior zuversichtlich das 5. Grün vom weißen Abschlag vielleicht doch noch einmal mit zwei Schlägen zu erreichen.

Die restlichen Wochen bis zum Saisonbeginn werden nun mit akribischer Kurzspieloptimierung und größtmögliche Erhöhung der Konstanz im langen Spiel verbracht. Zudem rücken endlich wieder die Klassischen Vierer in den Fokus, die ab der Regionalliga der Herren bundesweit ausgetragen werden. Das bedeutete auch, dass die physische Belastung an den fünf Spieltagen aufgrund von zweimal 18 Löchern pro Tag deutlich zunimmt, weshalb wir im Team hoffen, dass uns unsere treuen Caddys auch diese Saison tatkräftig beim „Projekt Klassenerhalt“ unterstützen.

Letzteres ist das erklärte Mannschaftsziel für die Regionalliga der Deutschen Golf Liga und das trotz der klangvollen Namen der gegnerischen Clubs, wie GC St. Leon Rot GmbH, Freiburger GC, GC Rheintal und GC Domäne Nieder-
reutin. Das Ziel für die diesjährigen Mannschaftsmeisterschaften der 2.BW-Liga ist der direkte Wiederaufstieg.

Das von Dirk Halfar aus Zeitgründen niedergelegte Kapitänsamt, welcher wieder als Spieler mit Vollgas durchstarten möchte, wird in der kommenden Saison von Coach Florian Jordt und Neu-Playing-Captain Tobias Kroll übernommen.

Die vorgenommenen Änderungen am Mannschaftskader sprechen eine deutliche Sprache. Die jungen Wilden aus den eigenen Reihen (Lukas Halfar, Sebastian Lang, Timo Senne und Lars Schnaufer) wurden in die Herrenmann-
schaft rekrutiert, um frühzeitig mit dem Team zu trainieren und möglichst schnell zu lernen mit Drucksituationen umgehen zu können. Andererseits wird Dominik Wacker aus studientechnischen Gründen leider pausieren.

Somit spielen für das „Team-GCBL 2015“:

  • Michael Adam
  • Niko Bäuerle
  • Tim Bernard
  • Marian Bichler
  • Dirk Halfar
  • Lukas Halfar
  • Robin Horvath
  • Julian Jordt
  • Manuel Kohlmaier
  • Tobias Kroll
  • Norbert Kusterer
  • Sebastian Lang
  • Nicki Müller
  • Fabian Reister
  • Florian Reister
  • Lars Schnaufer
  • Lukas Arne Schobel
  • Timo Senne


Sportliche Grüße,
Marian Bichler

Ansprechpartner

Kapitän

Tobias Kroll