Die Könige von Königsfeld

Vergangenes Wochenende war es wieder so weit: Die Mannschaften der 2. Liga trafen sich in Königsfeld um die Baden-Württembergische Mannschaftsmeisterschaften auszuspielen. Das Teilnehmerfeld war stark und mit der Mannschaft St. Leon-Rot GmbH ein schier übermächtiger Gegner dabei. Das Ziel war definiert: Irgendwie 4. werden unm den Klassenerhalt schon am 1.Tag zu schaffen. Coach Flo machte uns dieses Vorhaben besonders schmackhaft: Kommen wir unter die ersten vier, spielen wir abends Bubble-Fußball! Das ist die Art von Fußball, wo es eigentlich gar nicht wirklich um Fußball geht. Eingespannt in einer großen runden Blase geht es nur darum die Gegner umzuhauen. Rugby für Weicheier eben.

Am Freitag reisten wir an und spielten unsere Proberunde. Erster Schock: Die Range war gefühlte 220m lang und grenzte an die Spielbahnen 1 und 2. Unter Todesangst mussten die beiden ersten Spielbahnen gespielt werden. Immer wieder schlugen Bälle rund ums Grün ein. Um diese Gefahr ein bisschen zu entschärfen, wurde die Driving Range kurzerhand für den Spieltag nach hinten gesetzt. Amüsant war auch, dass jede Spielbahn einen speziellen Namen besaß. Bahn 3 hieß z. B. die Reifeprüfung. Ausgeschmückt wurde der Name dann immer mit einem kleinen Gedicht über die Besonderheiten der Bahn. Zusammenfassen kann man den Platz aber mit den reimenden Worten: Sicherheit geht vor Risiko. Sonst erwartet dich schnell das K.O. Liegst du dann mal auf dem Grün, wirst du haben deine Mühen. Guck i rum, guck i rom lauder Löcher om me rum. Tatsächlich sahen die Grüns teilweiße aus wie Schweizerkäse. Trotzdem ließen wir uns nicht beirren und zauberten in der Zählspielrunde ein Teamergebnis von + 37. Im Gesamtklassement war dies der 3. Platz und der sichere Klassenerhalt. Hervorzuheben ist hierbei die +2 von Nicholas Müller und die +4 von Niko Bäuerle, der keine Proberunde spielte konnte, aber gewohnt souverän auftrat! Zudem hatten wir die Chance gegen den Zweitplatzierten aus St. Leon-Rot aufzusteigen. Aufgrund des starken Gegners sah Masterstudent Bäuerle unsere Chancen bei 35 Prozent. Fast alle hatten Handicaps um die 0.

Wir konnten nichts verlieren und gingen sehr motiviert an die Sache ran. Abends folgte dann noch das versprochen Bubble-Ball Spiel. Ohne jeglichen fußballerischen Glanz wurde einfach nur versucht den Gegner umzuhauen. Schnell wurde auch klar, die golferische Kondition reichte nicht aus um dieses Spiel 60 Minuten durchzuziehen. Zum Glück hatte sich keiner verletzt, manche klagten aber über Kopfweh und unser Coach zerrte sich am Oberschenkel. Trotzdem war es ein gelungenes und spaßiges Event. Erschöpft gingen wir alle schlafen.

Schon in der Nacht und am frühen Morgen konnten in der gemeinsamen Whats-App Gruppe motivierende Worte gelesen werden. Wir pushten uns gegenseitig und waren motiviert bis in die Haarspitzen. Manche ließen sogar das Frühstück aus, der Fokus war gesetzt: Alles geben. Keine Energie für unnötige Prozesse, wie der Verdauung, verschwenden. Angekommen auf dem Golfplatz gab es erstmal noch ein Kräftiges: Es gibt nur ein Gas-Volllllgaaaass! Es ging in den Kampf. Leider lagen die meisten von uns mit 1 oder 2 down hinten. Klar war vorerst nur, dass unsere Kampfsau Niko auf jedenfall einen Punkt holt. Stolz erzählte er, dass er seinen Gegner (ein Longhitter) mehrmals kurz ließ. Er tankte folglich wieder Selbstvertrauen im ewigen Duell mit Robin. Zu hassen gabs für Niko nichts an diesem Tage. Im Laufe des Wettspiels wurde auch klar, dass die St. Leon Roter ebenso ihre Fehler machten. So konnte der Vierer Horvath/ Bernard noch einen halben Punkt holen und der Vierer Bichler/Senne einen ganzen Punkt ergattern. So hieß es dann am Ende, nach einem heißen Kampf: 4,5 zu 2,5 für St. Leon Rot. Mit etwas mehr Glück wäre vielleicht ein Stechen drin gewesen. Aber wir Liebenzeller haben achtbar gekämpft und gegen die Plushandicapper von St. Leon Rot sehr gutes Golf gezeigt. Im Lochspiel sind wir eine verschworene Einheit und können jeden schlagen. Zum Abschluss gab es noch ein gemeinsames Essen im Clubrestaurant. Dass wir geile Typen sind, merkten auch die anwesenden Frauen im Restaurant. So entwickelte sich ein heißer Flirt zwischen einer 90 Jährigen mit ein paar unserer Spieler. Coach Flo war natürlich auch mittendrin.

Mit reichlich Erfahrung ausgestattet, golferisch sowie flirttechnisch, beenden wir also die Mannschaftssaison und nehmen viel Stolz und Motivation ins nächste Jahr.

Herzlich bedanken wollen wir uns bei unserem Coach Flo, der uns nochmals nach vorne gepushed hat. Ebenso bei unseren überragenden Caddys Lars Schnaufer, Michael Müller, Annika Volle, Tine Hoffmann und Kevin Kilcullen.

Es gibt nur ein Gas-Vollllgaaaaaaaaaaas!

Mit sportlichen Grüßen,

Robin Horvath

 BWMM Herren

In der Zählspielrunde konnten wir uns einer der Top-4 Platzierungen sichern, und spielen somit am Sonntag in der Aufstiegsrunde gegen St. Leon Rot!

Wir geben unser Bestes und drückt uns die Daumen!!

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Das Wunder von Urloffen blieb aus, dennoch kehrten wir alle gut gelaunt von unserem letzten Spieltag der DGL zurück. Zwar zerschlugen sich die Aufstiegsträume, doch man muss auch festhalten: Wir haben den Klassenerhalt souverän geschafft!
Wie immer spielten wir samstags die Proberunde. Schnell wurde klar: Urloffen ist der leichteste Platz von allen bisher gespielten. Die Roughs waren gemäht und der Platz war schön eben. Außerdem waren die Par 5 Löcher relativ kurz und konnten für viele mit Leichtigkeit mit zwei Schlägen erreicht werden. Gut gelaunt ging es dann direkt nach der Proberunde in den Hotelpool. Obwohl alle nur eine Badehose anhatten, zeichnete sich ein schönes weißes T-Shirt ab. Die typische Golferbräune ist einfach nur sexy. Kein Wunder, dass einige unserer Spieler noch Single sind.
Raus aus dem Pool, rein ins Restaurant: Es war Essenszeit. Schön deftige Schnitzel mit Spätzle und Pommes. Was will man mehr? Wir wollten mehr und bestiegen mit vollen Bäuchen einen Weinberg. Außer unser Coach Flo, der gönnte sich noch ein Bierchen. Gefühlte 500 Höhenmeter später waren alle verschwitzt und erschöpft an der Bergspitze angekommen. Wir genossen die Aussicht und machten uns auf den Rückweg. Zurück im Restaurant gönnten sich alle noch ein Eis. Außer unser Coach Flo, der gönnte sich noch ein Bierchen. Im gemütlichen Beisammensein, kam die ein oder andere witzige Geschichte ans Tageslicht. So kann sich Lars Schnaufer jetzt voll aufs Golfen konzentrieren, da er im Fussball für ein ganzes Jahr gesperrt wurde.
Kurz und knapp zum Golferischen am Sonntag: Hat leider nur für den dritten Platz gereicht. Doch das wieder aufkommende Mannschaftsgefühl und der Teamgeist waren entscheidend! Und muss für die BWMM am kommenden Wochenende in Königsfeld aufrechterhalten werden!
Ein Herzliches Dankeschön geht wieder an unsere lieben Caddys, Michael Müller, Sebastian Lang, Lukas Halfar, Timo Halfar, Tobias Kroll und Lars Schnaufer.
Mit sportlichen Grüßen,
Robin Horvath

Am Wochenende nach den Masters müssten wir zum wichtigen Auswärtsspiel in Neckartal antreten. Die Vorgabe war klar, ein Sieg musste her um weiter um den Aufstieg mitspielen zu können. Doch frustrierender Weiße musste festgestellt werden, dass die Leistung leider nicht ausgereicht hat. Aber alles der Reihe nach.

Am Samstag fanden wir uns zur Proberunde ein. Die Longhitter unter uns bekamen schon den ersten Schock. Das Schlagen über die Range war unter Strafe verboten. Die Laune besserte sich erst wieder als Kurzbeschreibungen über den Platz folgten: „ Der Platz ist eine Ballerwiese, lang und breit“. Leider wurden wir vom Gegenteil überzeugt. Lang ja, aber über die Breite lässt sich streiten. Man musste folglich aggressiv vom Tee spielen und brauchte gute Annäherungen auf den kleinen und welligen Grüns.

Am nächsten Tag folgte dann der große Frust. 7 Schläge haben gefehlt um Tagessieger zu werden und es blieb uns nur der undankbare 2. Platz. Viele redeten von Pech, sowie auch nach dem 3. Spieltag, bei dem es auch sehr knapp zuging. Doch das hat nichts mit Pech zu tun. Wir spielen alle unter unseren Möglichkeiten und können unsere Leistung nicht abrufen. Das liegt größenteils am fehlenden Training und der Mentalität. Um Aufzusteigen muss wesentlich mehr trainiert werden und konsequent auch viele Runden gespielt werden. Der Schlüssel zum Erfolg ist immer systematisches Training! Aber auch die richtige Einstellung und die Psyche sind ausschlaggebend! Auch wenn wir nicht die Talentiertesten sind, sei erinnert: Hard work beats talent! Außerdem ist das Teamgefüge ganz entscheidend, vor allem wenn es gegen stärkere Gegner geht. Ich erinnere an Island während der EM. Die schießen kurz mal die Fußballnation England raus. Wir müssen als Team wieder näher zusammen rücken! Für den letzten Spieltag sollte jeder reinen Gewissens antreten mit der Vorgabe: „Ich habe mich optimal vorbereitet auf diesen letzten Spieltag“. Und das sollte für alle Spieltage vorausgesetzt sein. Dann nämlich kann man sich nichts vorwerfen und es gibt auch kein Vorwürfe und Kritik.

Für den letzten Spieltag brauchen wir eine professionelle Einstellung und Ernsthaftigkeit. Auch wenn der Aufstieg in weite Ferne gerückt ist. Die Chance besteht weiterhin! Erinnert sei auch daran, dass in zwei Wochen die BWMM anstehen!

Ein Herzliches Dankeschön geht wieder an unsere lieben Caddys, Michael Müller, Sebastian Lang, Lukas Halfar, Dirk Halfar, Marian Bichler, Annika Volle und Ehrencapitän Harald Adam.

Mit sportlichen Grüßen,

Robin Horvath

Ein Satz mit x, das war wohl nix! Oder anders formuliert, wenn der Alb-Traum zum Albtraum wird…

Am 12.06. stand der dritte Spieltag auf der schwäbischen Alb vor der Tür. Daher galt es in der Proberunde tags zuvor die Anlage des Golfclub Reutlingen-Sonnenbühl zu verinnerlichen, um im Kampf um den Aufstieg die nötigen vorteilbringenden Erfahrungen gegenüber der Konkurrenz zu sammeln. Kapitän Kroll hatte für diese frühe Startzeiten für das Team organisiert, was im Endeffekt noch Gold wert sein sollte.

Das Landschaftsbild und der Platzaufbau an sich versetzten Teile des Teams während der sonnigen Proberunde in Schwärmereien. Dabei waren sogar Adjektive wie „traumhaft“ und eindeutige Liebeserklärungen zu vernehmen. Einzig die Tatsache, dass die Bahnen teilweise von dichtem Rough oder Waldstreifen gesäumt waren, sorgte für allgemeine Skepsis und Respekt. Gegen Ende der Proberunde brauten sich am Horizont tiefschwarze Wolkenberge zusammen, die mit einem schier unglaublichen Tempo näher kamen und damit für eine exponentielle Beschleunigung der internen Flightgeschwindigkeiten sorgten. Beim Verladen der Ausrüstung konnten buchstäblich in letzter Sekunde alle Kofferräume und Türen geschlossen werden, dann öffneten sich alle Himmelsschleusen und die halbstündige Fahrt ins Hotel musste in Schrittgeschwindigkeit vonstattengehen. Angeführt von einem „Wellenbrecher-SUV“ kamen glücklicherweise alle Fahrzeuge sicher an und der gemeinsame Teamabend war gesichert.

Die Wetterprognosen für den Spieltag sollten sich tags darauf dann leider auch bewahrheiten. Der „Sommer“ und seine völlig verrückten Kapriolen zeigten sich dabei in einer komplett neuen Dimension. Apokalyptischer Platzregen, der sogar Putts abbremste und nasse Griffe trotz (fast) aller Hightech-Regenschirme unvermeidbar werden ließ, in Kombination mit Wind und keinem Roll auf den Fairways, bildeten die zu lösende Herkules-Aufgabe für die Psyche und das Golfspiel aller Beteiligten. Mit den zwei besten Tagesergebnissen innerhalb der früh gestarteten Spieler sah das „Team GCBL“ hier zunächst wie der sichere Sieger aus. Norbert Kusterer mit einer sensationellen 73 und Tobias Kroll mit einer starken 77 sorgten für die deutlichen Ausrufezeichen. Allerdings konnte der Rest des Teams dieses Niveau nicht halten und die im Clubhaus eintrudelnden Ergebnisse wurden zunehmend höher. Die Mathematiker im Team informierten die letzten noch auf der Runde kämpfenden Spieler umgehend von dem Trend, dass der Kampf um den Tagessieg ein Fotofinish werden würde und jedes Birdie unabdingbar sei. Trotz nervenaufreibendem Kampf auf den finalen Löchern war mit dem letzten Putt klar, dass Neckartal mit einem Gesamtergebnis von 56 Schlägen über Par und drei Schlägen Vorsprung auf das „Team GCBL“ den Spieltag für sich entschieden hatte. Die teaminterne Ernüchterung und Enttäuschung sollte jedoch leider noch nicht auf ihrem Tiefpunkt angekommen sein. Im Laufe der Siegerehrung stellte sich heraus, dass sich der Golfclub Freiburg mit einem Schlag Vorsprung überraschend den zweiten Platz erspielt hatte, wodurch mit dem dritten Platz als Endergebnis sogar die Liebenzeller Tabellenführung in der Gesamtwertung verloren ging. Dies hat zur Folge, dass die „Mission Wiederaufstieg“ jetzt schon kräftig in Turbulenzen gekommen ist und am nächsten Spieltag beim neuen Tabellenführer Neckartal der Tagessieg her muss, um nicht am letzten Spieltag auf Schützenhilfe angewiesen zu sein.

Daher ist die Marschrichtung jetzt aber auch vollkommen klar. In den nächsten Wochen muss als Konsequenz endlich fleißig geübt und idealerweise der Masters-Pokal gegen die scheinbar übermächtigen Plus-Handicaper in Bad Liebenzell gehalten werden, um dann perfekt vorbereitet die vorentscheidende Herausforderung im Golfclub Neckartal (17.07.2016) anzutreten.

Erneuter Dank für den unermüdlichen Einsatz geht an unsere Caddies Christine Hoffmann, Stefan Senne, Tim Bernard, Lars Schnaufer, Dirk und Lukas Halfar sowie Coach Florian Jordt, der sonntagsabends nicht nur ob der Ergebnisse wie ein begossener Pudel daher kam. Bei Rahmenbedingungen wie sie in Reutlingen wieder vorlagen, ist Teamarbeit im Kampf gegen Wind und Regen einfach nur wahnsinniger Luxus, vielen Dank!

Die detaillierten Ergebnisse der einzelnen GCBL-Spieler finden Sie unter folgendem Link:

http://www.deutschegolfliga.de/index.cfm/ergebnisse/mannschaft?gruppenid=2655&clubnr=7706&spieltag=3

Sportliche Grüße,

Marian Bichler

Massig Regen, strammer Wind, hohe Roughs und enge Fairways. Der zweite Spieltag im Golfclub Freiburg gestaltete sich als eine sportliche und mentale Herausforderung.

Der individuelle Trainingsschwerpunkt unserer Coaches im Vorfeld war, den „Punch“ als „Schlüsselschlag“ zu üben. Das sollte sich schnell als die richtige Vorgabe erweisen. Ob in pfeifenden Gegenwind oder unter hohen Eichen, dieser Schlag war öfters von Bedeutung. Schon in der Proberunde hatten einige ausreichend Möglichkeiten zur Übung dieser schottisch/irischen Spezialität des Golfsports. Nach geglücktem Warmspielen auf dem optisch ansprechenden Platz mit seinen sensationellen Grüns ging es in die nahegelegene Unterkunft, entgegen der Erwartungen ohne komplett durchnässt zu sein. Das Wetter meinte es samstags noch gut mit den Golfern im Breisgau und die Vorbereitungen für das Champions League-Finale sowie den gefühlt 33. Geburtstag unseres Kapitäns lockerten zunächst das gemeinsame Abendprogramm des Team GCBL. Allerdings wurde die Stimmung im Laufe des Abends ob der Wettervorhersage für den Folgetag und die unverhofften Sonnenbrände etwas getrübt. Die Niederlage des größtenteils sympathisierten Außenseiters im Finale tat kurzzeitig ihr übriges, bis schließlich beim gemeinsamen „Happy Birthday“ alle Sorgen vergessen waren. Diese waren spätestens pünktlich zum Start des ersten Flights am Sonntagmorgen allerdings wieder da. Es regnete, und das nicht zu knapp. Dennoch waren die über die Fairways angezeigten Ergebnisse der Liebenzeller zunächst durch die Bank vielversprechend und das obwohl sich die ersten Neun etwas schwieriger spielen. Zwischenzeitlich hatte der Regen für ein, zwei Stunden ausgesetzt, was vermutlich auch bei dem einen oder anderen Birdie unterstützte. Die zweite Hälfte des Starterfeldes inklusive der als Caddie zurückgeeilten Spieler der ersten Häfte sollten allerdings noch einer gewittertechnischen Mutprobe und ununterbrochenen sintflutartigen Regengüssen ausgesetzt werden. So kam es, dass das ein oder andere Teamergebnis auf den vermeintlich einfacheren Löchern noch etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Summa summarum kann man dennoch sagen, dass ein gesamtheitlich einstelliges Teamergebnis in „Kniffel-große-Straße-Manier“ und ein Gesamtergebnis von 48 Schlägen über Par den Umständen entsprechend positiv sind. Einziger Wehrmutstropfen hierbei ist es, dass es dennoch nur zum zweiten Platz reichte. Mit 35 Schlägen über Par waren die Jungs des Neckartaler Golfclub die Bademeister des Wochenendes und konnten das goldene Seepferdchen abräumen. Auf den Plätzen drei bis fünf positionierten sich die Golfclubs aus Freiburg, Urloffen und Reutlingen-Sonnenbühl.

Das Ergebnis wird teamintern als klitzekleiner Rückschlag gesehen, stellt aber definitiv „keinen Grund zur Selbstkasteiung“ dar. Mehr üben bis zum Spieltag in Reutlingen-Sonnenbühl (12.06.2016) ist da eindeutig die bessere Alternative.

Wie schon am Heimspieltag gilt es den fleißigen Caddies unseren herzlichsten Dank auszusprechen. Vor allem bei Regen ist es ein enormer Luxus, wenn vier Hände gemeinsam für trockenes Equipment sorgen und gut für die Psyche, wenn man von einem Leidensgenossen mit einer ähnlichen nassen Unterhose begleitet wird.

Sportliche Grüße,

 

Marian Bichler

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Vergangenes Wochenende hatte das Warten ein Ende, die Herrenmannschaft durfte in die heiß ersehnte neue Saison der Deutschen Golf Liga starten, um das angestrebte Projektziel „Direkter Regionalliga-Wiederaufstieg“ in Angriff zu nehmen.

Im Vorfeld wurde hierfür mit der neuen Trainer-Doppelspitze Jordt / Mund, was im Fußball so circa Nagelsmann / Klopp entsprechen würde, viel Zeit und Energie in die individuellen Schwung- und Kopfprobleme investiert. Schon nach wenigen Trainings war klar, dass diese Trainer-Mixtur ein großes positives Potenzial für die golferischen Fähigkeiten im Team darstellt. Es galt also für den ersten Spieltag die neuen PS auch auf die Straße zu bekommen.

Traditionell war samstags eine Proberunde auf dem eigenen Platz angesetzt, um mit dem Wissen über den finalen Zustand des Platzes in die Zählspielrunde des Sonntags zu starten. Dieses umfasste dann vor allem, dass die Roughs besser gemieden werden sollten!!!

Ganz nach dem Motto „Ladies first“ starteten die Herren sonntags nach den weiblichen Kolleginnen und opferten sich für die Hitzeschlacht über den Mittag. Schnell deuteten die ersten kommunizierten Ergebnisse der Herren an, dass diese gesamtheitlich unter Wind, Wetter sowie dem saftigem Grün rechts und links der Spielbahnen leiden würden. Nachdem die Damen und einige glückliche Herren ihre 18 Loch beendet hatten, verkomplizierten sich die Gegebenheiten für den Großteil des Feldes. Dies folgte aus der Tatsache, dass Benjamin Hirtsiefer vom „Herr der Blitze“ Zeus gezwungen wurde, den Spieltag für knapp eine Stunde zu unterbrechen. Der anschließende Kaltstart sollte die Ergebnisse noch weiter in Mitleidenschaft ziehen, was zu eher ernüchternden Teamergebnissen führte. Einzig das Team Bad Liebenzell konnte (mit viel Wohlwollen formuliert) „Ergebnisse annähernd im Bereich der eigenen Erwartungen“ liefern. Das führte zum allerdings dennoch sehr erfreulichen Tagessieg mit einem Gesamtergebnis von 55 Schlägen über Par! Glückwunsch geht hierbei an Norbert Kusterer, der zwar noch Potenziale im Puttbereich betonte, aber dennoch mit einer grundsoliden 76 das beste Tagesergebnis erzielte.
Die zweitplatzierten Jungs vom Golfclub Reutlingen-Sonnenbühl folgten mit etwas Abstand und einem Teamergebnis von 100 Schlägen über Par. Auf den weiteren Plätzen reihten sich denkbar knapp die Golfclubs aus Neckartal (+102), Urloffen (+106) und Freiburg (+109) ein. 

Fünf wichtige Punkte für die Ligatabelle sind also unter Dach und Fach. Allerdings sollte am kommenden Spieltag im waldgeprägten Golfclub Freiburg (am 29.05.2016) dennoch „eine Schippe drauf gelegt werden“, um die eigenen Ambitionen weiter zu unterstreichen und für die „Normalform-Ergebnisse“ der gegnerischen Teams gewappnet zu sein.

Sportliche Grüße,

Marian Bichler

Neues Jahr, neues Glück. Nach dem einjährigen Gastspiel in der Regionalliga, bei dem ehrlich gesagt mit Ausnahme eines sehr starken Heimauftritts bei den meisten im Team aber auch gar nichts funktioniert hat, ist das wohl die richtige Devise. Allerdings wurden die Herausforderungen bis dato auch nicht weniger. Manuel Kohlmaier, mit Niko Bäuerle die Doppelspitze im Team, die sich in 2015 regionalligatauglich verkauft hat, verlässt unser Team leider jobbedingt in Richtung Bayern. An dieser Stelle viel Erfolg Manuel! Neben diesem schmerzhaften Abgang wiegt auch das anstehende Golf-Sabbatical von Michael Adam schwer in der Personaldecke, der uns damit nämlich bedauerlicherweise in der kommenden Saison ebenfalls nicht unterstützen wird. Kurz, das Team muss bei der Abschiedstournee von Coach Florian Jordt eng zusammen stehen, um in dieser Saison wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Einen Lichtblick stellt dabei das furiose Finale der Baden-Württembergischen Mannschaftsmeisterschaften dar. Hier konnte mit dem Sieg im Abstiegskrimi gegen die hochfavorisierten Neu-Zweitligisten aus Niederreutin noch wichtiges Selbstvertrauen getankt werden. Verstärkt wird das Team zusätzlich durch Christian Denzer, der wieder voll angreifen wird. Zudem wird die zukunftsorientierte Linie mit den „Jungen Wilden“ weiter forciert. Mit Kevin Kilcullen wird die Herrenmannschaft durch einen weiteren Jungspund-Rohdiamanten ergänzt, den es in diesem Jahr zu schleifen gilt.

In diesem Sinne gibt es auch 2016 wieder nur ein Gas – Vollgas!

Teammitglieder der GCBL-Herrenmannschaft für die Saison 2016 sind:

  • Niko Bäuerle
  • Tim Bernard
  • Marian Bichler
  • Christian Denzer
  • Dirk Halfar
  • Lukas Halfar
  • Robin Horvath
  • Kevin Kilcullen
  • Tobias Kroll
  • Norbert Kusterer
  • Sebastian Lang
  • Nicki Müller
  • Fabian Reister
  • Florian Reister
  • Lars Schnaufer
  • Timo Senne

 

An dieser Stelle möchte sich die Herrenmannschaft des GCBL noch rechtherzlich bei Martin Brand für die langjährige, super Zusammenarbeit bedanken. Lieber Martin, für Deinen weiteren Lebensweg wünschen wir Dir alles Gute!

Sportliche Grüße

MaB

Ansprechpartner

Kapitän

Tobias Kroll